Tag 5 – Kreuth-Achenkirch 🇩🇪-🇦🇹

Heute geht es also aus Deutschland heraus nach Österreich, von Bayern rüber nach Tirol. Rüber passt hier ganz gut, da ich die Grenze ungefähr am höchsten Punkt des Tages überquere. Aber der Reihe nach…

Nach einer recht guten Nacht (insgesamt schlafe ich m. E. für die Anstrengungen immer recht wenig) und einem großen Frühstück starte ich. Selbst am Lampenschirm lässt sich erkennen, dass ich mich im Gasthof zur Post befinde.

Aber genau so stell ich mir die Einrichtung in diesen Gefilden auch vor!👍

Das Wetter ist heute morgen deutlich besser, als erwartet. Eigentlich sollte es kühler sein und zeitnah auch nasser.

Daher fliegt die Jacke auch recht schnell in den Rucksack.

Zunächst noch wieder entlang der Weißach bekomme ich auch direkt einen schönen Blick auf den Leonhardstein (1449m).

Ein paar Hundert Meter weiter verwundet mich dies Schild. Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht. 😂 Aus Sicherheitsgründen wechsel ich die Straßenseite.🙈

Und wieder sehe ich heute eine wunderschöne Natur am Wegesrand. Und Eichhörnchen flitzen vor mir über den Weg (leider ohne auf das Foto zu warten)

Bald bin ich am „Alten Bad“ von Wildbad Kreuth vorbei und ich folgen den Wegen zum Aufstieg auf die Blaubergalm.

Ich gehe anfangs um den Gernbergkopf und im weiteren Verlauf um den Hohen Gernberg herum und steige weiter auf. Es geht vorbei an der Geiß-Alm und ich bin recht überrascht, wie Anspruchsvoll diese Strecke zu Beginn der Alpen doch schon ist.

Über die Graseckwand komme ich auf 1536 Meter und erspare mir hier den Gipfel Aufstieg auf den neben mir aufragenden Schildenstein. Die Aussicht ist noch OK, aber witterungsbedingt kein Vergleich zu gestern.

Schildenstein (1613m)

Noch vorbei am Predigtstuhl (1562m) überschreite ich die Grenze zu Österreich und erreiche kurz darauf die Blaubergalm.

Predigtstuhl in den sinkenden Wolken

Die Maskenpflicht bzgl. Corona, wie ich (und hier heute viele andere auch) sie aus Deutschland aktuell für die Hütteninnenbereiche (wie auch Restaurants) kennen, gibt’s hier aktuell nicht mehr.

Da dies heute auf meinem Weg so ziemlich die einzige Möglichkeit zur Jause darstellt, pausiere ich länger. Es gibt Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat! Sehr lecker!! (aus Mitgefühl erspare ich Euch das Foto – es war seeehr lecker! 😋)

Da es sich jetzt doch deutlich abgekühlt hat (ich hab mich auch schon wieder mehr eingepackt) und es jetzt doch nach Regen aussieht mach ich mich auf den Weg runter über Achenwald nach Achenkirch.

Auch die Wolken folgen mir zügig nach unten

An dieser Stelle, wo ich so unspektakulär bergab gehe beschäftigen mich wieder ein paar Themen aus dem Leben.

Zwei davon möchte ich hier noch hervorheben .

1. Warum eigentlich wandern?🤔Und woher hab ich diesen Fimmel bloß?

2. Warum hat mein treuer Begleiter, mein Wanderstock eigentlich keinen Namen, obwohl wir diese Tour so Hand in Hand gemeinsam durchziehen. ( Ich habe Ihn vor einigen Jahren von Insa zu meinem 40. Geburtstag bekommen – Du hast meine Begeisterung zum Wandern ja auch schon lange erkannt 😍😘)

Und wie ich diesen beiden Themen eine Verbindung geben möchte!

Ich fang mal vorne an. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in meiner Kindheit und Jugend mal anders Urlaub gemacht haben, als in die Berge zu fahren. Früher nach Grassau im Chiemgau, später nach Schenna in Südtirol. (wo ich hoffentlich später im September auch noch durch kommen werde). Bestimmt war ich damals nicht immer für jeden Berg begeistert, aber irgendwie hat sich da wohl was festgesetzt. Und das ist gut so! Es gibt für mich keine schönere Art, mich auszupowern und gleichzeitig zu entspannen.

Eine meiner ersten Touren 😊
Und auch später immer mit einem Lächeln!

Und hier noch ein ganz frühes … (Sorry Anke! Damals gab es noch keine Datenschutzverordnung. Also verwende ich das hier einfach mal! 😬 Musst Dich bei Mama beschweren, bestimmt hab ich das Bild von Ihr bekommen 😜)

Frühkindliche Infizierung mit „Bergwandern“

Was will ich damit sagen? Mama und Papa (von wo auch immer Du jetzt von oben zuschaust), diese Leidenschaft habt Ihr wohl in mir entzündet, oder die Grundlagen dafür gelegt.

Dafür bin ich heute sehr dankbar!😘

Womit ich zu dem zweiten Punkt komme….

Der Wanderstock heißt jetzt Kalle!

Es heißt ja bekanntlich „der Stock“, also hielt ich Else für nicht ganz passend. Aber Karl-Heinz war mir an dieser Stelle zu lang. „Insidern ist dieser Bezug klar, und das muss an dieser Stelle auch reichen. Und so, wie „Kalle“ früher meine Hand beim wandern genommen hat, macht er das eben auch heute!😊

Über was man sich nicht alles so Gedanken macht, nech…😊

So, aber jetzt mal wieder zur Wanderung an sich…

Unterwegs rüste ich um auf Regenschutz, und schon nach kurzer Zeit schüttet es wie aus Eimern.

Auch ein Gewitter deutet sich erst noch an, aber es bleibt mit Donner ohne Blitz im Rahmen und ich gehe die letzten 2 bis 2,5 Stunden für heute in immer noch zunehmendem Regen. Fotos gibt’s davon leider nicht mehr, da auch das Handy schon recht nass in der Tasche klebt. Klatschnass bis auf die Knochen erreiche ich mein B&B und die warme Dusche in Achenkirch.

Jetzt mal ehrlich, ich dachte ich bin echt gut ausgerüstet, aber mir ist am Ende wirklich das Wasser vom Rücken über den Ar… ähm Hintern(!) bis in die Socken gelaufen.

Mit Entsetzen muss ich dann noch feststellen, dass mein Stecker für das USB Ladekabel sich entschlossen hat sich von mir zu trennen und es sich weiterhin in Kreuth im Gasthof gemütlich macht.🙈 Glücklicherweise hat mein freundlicher Gastwirt im B&B Ersatz am Start, den ich behalten kann. Auch hier haben sich wohl schon häufig ähnliche Trennungsereignisse ergeben.😝

Da die nassen Sachen inklusive meiner Schuhe jetzt im Trockenraum versuchen sich für morgen wieder einsatzfähig vorzubereiten und ich vom Leberkäse immer noch gut gesättigt bin, entscheide ich mich ohne großes Abendessen in der Unterkunft zu bleiben und die Ereignisse des Tages bei einem* leckerem Weizenbier in Buchstaben zu bringen. (*Anmerkung der Redaktion: die Anzahl war bei Redaktionsschluss noch offen, konnte aber nicht ständig nach oben tariert werden)

Was war noch…?🤔 Ach ja, ob die Bayern eigentlich wussten, dass ein „echter“ amtierender Preußen König gerade durch Ihr Land gereist ist? 🧐

Preußisch-Eylau König 2019 (und 2020 immer noch – Dank Corona)

🤔 Zumindest ist mir nicht aufgefallen, dass hier irgendwo geflaggt war. Sicherlich hat die Botschaft die Mitteilung wieder nicht rechtzeitig herausgegeben.😂

Aber jetzt Schluss mit lustig für heute. Eins möchte ich noch los werden…

Heute war, bis auf das abschließende Wetter ein recht emotionaler Tag für mich. Woher auch immer. Ich hoffe ich konnte auch das ein wenig zum Ausdruck bringen.

Aber genau das ist es, was diesen Weg zum Ziel macht!😢😊💪

Hier nun noch Statistik…

Tag 4 – Gmund-Kreuth

Ein neuer Morgen, ein neuer Start. Heute ist die Etappe trotz nicht allzu vieler Höhenmeter eigentlich nicht so lang angedacht. Das hat sich bei der Planung durch die verfügbaren (und bezahlbaren) Unterkünfte so ergeben. Aber Dank des motivierten Wirtes beim Essen gestern Abend hab ich direkt eine Idee für eine Verlängerung, bzw. eine Erhöhung. Bei dem tollen Wetter muss Aussicht her! So bald bin ich hier ja nicht wieder.😊

Dieser 4. Tag ist auch der letzte, den ich komplett in Deutschland, Bayern wandere. Am 5. Tag wird es dann auf knapp 1500m Höhe über die Grenze in unser ebenfalls wunderschönes Nachbarland Österreich gehen, das ich, so die Füße (und natürlich auch der Rest dadrüber) weiter mitmachen, durchlaufen möchte.

Ein großes Lob an dieser Stelle noch ans Gasthaus am Gasteig! Meine Bleibe in Gmund. Tolle Aussicht, super Preise, nette Leute und, Gutes Bier. Gell, Michael, ich darf Dich hier zitieren…😊

😬

Aber nun erst mal zu heute… das war die ursprüngliche Planung…

Und so sah der Plan dann morgens zum Frühstück aus…

Und so sah es draußen noch vorm Frühstück aus…

Sonnenaufgang in Gmund

Also wieder alles in den Rucksack und los. Die Beine machen gut mit und ich nehme mich dem neuen Plan an. Noch ein kurzes Startfoto in Gmund, einen Blick aufs Wetter und schon bin ich wieder einigermaßen in meinem Modus.

Es wird heiß Baby! 😎

Ich geh ein Stück direkt am See entlang und biege dann ab um Höhenmeter zu machen. Schon nach kurzer Zeit werde ich das erste mal ausgemuht und dann nur mit dem Allerwertesten angesehen.🤔 Das war wohl ein Zeichen. Aber das verstehe ich erst später am Tag.

Über Wiesen und durch Wälder geht es teilweise wirklich steil bergauf. Aber immer wieder gibt es tolle Gärten oder schöne Aussichten zu sehen.

Noch deutlich vor 11:00 Uhr erreiche ich meinen ersten Etappenpunkt. Die Neureuth auf 1168m. Eine tolle Aussicht auf den Tegernsee und die angrenzenden Berge. Grund für ein erstes Päuschen.

Im weiteren Verlauf geht es mit nur kleinen Steigungen weiter zur Gindelalmschneid (auf 1335m)

Auf dem Weg kann ich einen letzten Blick auf die Flachebene vor den Alpen werfen…, einen Rückblick…

… und erreiche das erste Gipfelkreuz.

Ein herrliches Panorama…

Ohne lange Pause mache ich mich auf den weiteren Weg zur Baumgartenschneid. Die Strecke wird zunehmend anspruchsvoller. Einige Schwarze Wege sind enthalten. (Skifahrer können sich hier in etwa den Anstieg des Schwierigkeitsgrades denken).

Aber die Aussicht die sich mir hier immer wieder bietet, ist der Wahnsinn! 😎⛰😍

Ich kann den Schliersee deutlich erkennen.

Hier zeigt mir dann ein älterer Einheimischer Wanderer, dass man sogar den Chiemsee sehen kann. Leider kommt das auf dem Handy Foto nicht so rüber. Aber es ist der kleine graue Streifen, links von dem höheren bewaldeten Gipfel …

Noch vor dem erreichen der Baumgartenschneid erfahre ich, wovor mich wohl die Kühe morgens schon intuitiv warnen wollten… Beim Abstieg in eine Senke versucht der junge (sehr junge) Bauer seine Kühe da oben spontan per Trecker in den nächsten abgesteckten Bereich zu treiben. ☝️Problem, ich bin noch drin! (Aber eben wohl MEIN Problem, nicht seins). Ich merke, dass man(n) auch mit 16kg auf dem Rücken und Wanderschuhen an den Füßen noch ein enormes Tempo aufnehmen kann. Aber die Horde Paarhufer mit Ihren jeweils sicherlich 700-800kg sind schneller und holen auf. Ich komme leicht ins Straucheln und kann mich gerade noch vor einem Flachköbber in den Elektrozaun wieder fangen. Gerade rechtzeitig erreiche ich die Viehsperre und zwänge mich durch. Völlig außer Atem muss ich feststellen, dass einige andere Wanderer, auf der sicheren Hangseite, von wo die Kühe gekommen sind, lachen, johlen und Handy Aufnahmen mach.🙈 Ich hoffe, ich finde meine Stunt Einlage nicht auf YouTube.😱. Da ich die Action Cam nicht am Start habe, gibt’s hierzu nur das folgende Bildmaterial, aus sicherer Entfernung (als ich den Handy Knopf wieder erwischen konnte).

Links vom Schild noch die rettende Viehsperre

Nach den schon angekündigten schwierigen Passagen erreiche ich den nächsten Gipfel der Baumgartenschneid (auf 1433m) und genieße erneut eine fantastische Sicht.

Die beiden Damen, ganz links auf diesem Panorama hab ich da übrigens nicht reingebastelt! Die saßen da tatsächlich zum „Posen“ 😬
Blick runter, auf meinen Weg Richtung Tegernsee

Im weiteren Abstieg geh ich durch Wald und Wiesen und erfrische mich auf der Galaun noch mit einem Kaltgetränk. Auch den Bayrischen Wurstsalat kann ich hier jetzt aus eigener Erfahrung sehr empfehlen!☝️

🙈Und immer wieder Michi‘s Bier…🤪

Da es mittlerweile deutlich die 30° geknackt hat, ist obwohl ich schon „unten“ ebenerdig laufe, mein Wasservorrat stark erwärmt. Gerade als ich mich innerlich beschweren möchte, warum in Bayern nicht, wie ich das aus Österreich gewohnt bin, frische Brunnen an den Wegen auftauchen, zeigt sich mir dieses Bild.

Herrlich kalt und frisch. Alles wieder gut! 😊 Nur die Füße dampfen schon so langsam.

Zwischendrin aber jetzt noch mal etwas anderes, was mir, hier in Bayern, in den letzten Tagen, in verschiedenen Landkreisen mehrfach aufgefallen ist. Obwohl unheimlich viele Leute mit Ihrem bellenden Begleiter unterwegs sind (Ja! Viele sind auch leise! Ich mag ja auch Hunde!), liegt trotzdem nirgendwo auf den Wanderwegen oder Gehwegen etwas rum. (Also das, was hinten manchmal bis häufig beim Gassi gehen raus fällt). Ich denke, dass liegt an der Einrichtung dieser „Sammelstellen“, die gleichzeitig auch immer gut mit den nötigen Tütchen bestückt sind. Tolle Sache. Und scheint zu helfen. Wäre ja mal eine Idee für unsere (meine) heimatlichen Gefilde.

Andreas, ich weiß ja, dass Du auch mitliest 😬,wenn die Zeit es erlaubt. Vielleicht kannst Du das ja mal in Kreis oder Gemeinde platzieren.

Und lieben Gruß an den Kollegen Söder! Eine tolle Sache! 😊😜

So, meine Tagesetappe neigt sich so langsam dem Ende entgegen, aber so 3-4 km vorm Ziel lasse ich es mir nicht nehmen, die dampfenden Füße noch in einem kleinen Zulauf der Weißach runter zu kühlen. Aaah, super kalt, aber herrlich!

Durch eine tolle grüne Landschaft laufe ich nun entlang der schönen Weißach bis in den schon erkennbaren Sonnenuntergang nach Kreuth in den Gasthof zur Post.

Gerade sehe ich noch das neue Fahrzeug der Feuerwehr Holzkirchen… Ich hoffe, der Gasthof ist vom Brandschutz auf Stand, und Holzkirchen ist für Kreuth im Ernstfall nicht zuständig. 😱😜

So, Spaß beiseite und Schluss für heute…

…aber auch heute sieht man es wieder, die schönsten Bilder und Erlebnisse entdeckt man doch auf dem Weg.

Denn der „Weg ist das Ziel!“ 😎

Hier noch die Streckendaten…

Tag 3 – Bad Tölz-Gmund (Tegernsee)

Heute geht es deutlich später los! Zum Einen ist die Etappe etwas kürzer und hat auch noch nicht so viel Höhenmeter, aber mehr Belang hat eher, dass es im schönen Hotel in Bad Tölz Frühstück erst ab 7:30 Uhr gibt. Und da das gut sein soll, nehm ich das noch mit!😊 Gestern musste ich da ja improvisieren.

Aber jetzt soll es dann ja auch losgehen. Heute gleich in Shorts! Es wird warm, und es ist kein Gewitter angesagt!😎

Vorhersage Startort
Vorhersage Zielort

Also ab…

Ich bin positiv überrascht, wie gut es heute Morgen mit den Füßen schon wieder geht. Schon nach kurzer Zeit lasse ich Bad Tölz hinter mir und es geht in Richtung Tegernsee.

Am Ortsausgang fällt mir ein Schild auf… (schon merkwürdig zu lesen, in der jetzigen Zeit)

Ich hoffe von Herzen, dass hier keinerlei Verbindung zu der Zeit, in der ich jetzt hier wandere besteht, und dass Corona an den Gaißachern ohne ähnliche Folgen vorbei ziehen mag.🙏

Über Wiesen und Feldwege geht es nach und nach etwas bergauf und es wird waldiger, aber somit auch schattiger 😊. Kleine Wasserläufe kreuzen meinen Weg oder begleiten mich ein Weilchen.

Und da ich heute häufig auch auf gut besuchten Fahrrad Strecken unterwegs bin, komme ich aus dem Grüßen kaum raus. Das bayrische „Moin“ ist übrigens unumstritten „Servus“! Zu jeder Tageszeit, beim kommen, gehen oder auch nur von weitem.

Mittlerweile hab ich sicherlich auch schon ein gutes Dutzend mal mein Vorhaben und das geographische Ziel meiner Unternehmung erzählt. Schön, so viele freundliche Menschen zu treffen. Die sturen scheinen zu Hause geblieben zu sein. Also in Ostwestfalen! 😂

Ich durchquere die kleine Ortschaft Marienstein und entdecke hier wohl den Eisenbahn-Fetisch eines Anwohners.😂 Jedem das Seine!😜

Kurz kommt mir der Gedanke, ich könnte im Garten zu Hause ja auch eine kleine Gebirgslandschaft errichten. 🤔 Ja, Insa, wir diskutieren das noch vorher! Versprochen! 🙏🤞😊😘

Und ein bisschen Alpenfeeling hat die Terrasse ja auch schon.😊

Nach ca. 3/4 der Tagesetappe gehe ich einen Zusatzkilometer bergauf, um mir eine Pause zu gönnen. Der Aufwand hat sich gelohnt. Ein Super Golfplatz mit toller Aussicht und günstiger, aber hervorragender Gastronomie lädt zum Verweilen ein.

Auch Kingo hätte hier seine Motive gefunden… (Liebe Grüße, mein 👑 , und lass nix oxidieren!)…

Etwas ausgeruht und erfrischt geht es nun bei bestem Wetter weiter Richtung Gmund. Dazu geh ich ein Stück des Weges wieder zurück, um von meinem Zwischenstopp wieder an die geplante Route heran zu kommen. Für eine Abkürzung über den Golfplatz fliegen mir die Bälle hier zu unkontrolliert. Und ich höre fast öfter „Fore!“, als das typische „Ping“ vom Abschlag. 🥺 Ein edles Outfit macht noch kein gutes Handikap!☝️

In der nächsten Stunde spüre ich bereits den Alpenrand unter den Füßen. Es geht mehrmals steiler hinauf und im nächsten Moment wieder runter.

Besonders beeindruckend ist hier, welche Größe die Tannen erreichen…. Einige werden zeitnah einem anderen Zweck zugefügt. 😊

Eine fertige Version ist auch im Sonnemeyer’schen Garten zu sehen 😊

Vorbei am (an) Finsterwald erreiche ich die ersten Lichtungen und die ersten Häuser der Tegernsee Region tauchen auf. Super anzuschauen und sicher nicht ohne ordentlichen Pflegeaufwand.

Frühzeitiges Lobpreisen, im exponierten Rahmen scheint bei der Landschaftsentstehung durchaus förderlich 😬

So langsam wird es deutlich wärmer, die Sonne meint es heute sehr gut!

Die Landwirte kümmern sich massiv ums Heu, was mir als Allergiker fast die Tränen in die Augen treibt 😢 Aber keine Angst! Ich hab genug Loratadin am Start 😜. Von irgendwas muss das Gewicht im Rucksack ja kommen 😆)

Nach ein paar weiteren Kilometern in der Sonne erreiche ich Gut Kaltenbrunn (seit 2015 in Händen von Käfer Feinkost) und genieße eine Weile die tolle Aussicht. Und kulinarisch kann ich hier natürlich auch nicht passen. Die wahrscheinlich edelste Brezel, die ich je hatte. (Sorry, Chris & Sven, mit Ausnahme der von Eurem „Neujahrsempfang“ natürlich!☝️😬)

Jetzt geht’s noch ein kleines Stück nach Gmund, zu meinem heutigen Domizil. Vom Gasthaus am Gasteig aus genieße ich die Aussicht auf den Tegernsee und auf die Berge, die mich in den nächsten Tagen beschäftigen werden.

Morgen mache ich dann nach 3,87km, vom „Weg, der das Ziel ist!“, die ersten 100km voll. 😊

Wieder ein kleiner Nachtrag, vor der Statistik…

Karsten, so kann ein Schützenhaus auch von außen aussehen.😜 (Ich weiß nicht, ob Du hier mitliest, aber der Richtige weiß schon, dass er gemeint ist)

😊Kleiner Spaß am Ende des Tages – aber ich find‘s recht gelungen

Und nun noch die Zahlen…

Tag 2 – Wolfratshausen-Bad Tölz

So, dank Corona leider kein Frühstück in meiner Unterkunft heute. Also zeitig ausgecheckt und wieder auf Achse!

Aber erst mal, um was zum Frühstücken zu finden… und da es hier Bäcker wie Sand am Meer gibt, krieg ich jetzt auch meinen Kaffee!!😍

Und dann aber los. Nicht, dass es wieder so spät wird, wie gestern 😊

Durch den Ortskern von Wolfratshausen geht es über die Loisach an die Isar. Wunderschön klares Wasser und dann noch dieses Wetter heute 😎.

Im weiteren Verlauf wechseln sich kleine Forstwege und Pfade durch die wunderschönen Isarauen ab. Da der eine oder andere Pfad durch etwas angestiegene Gräben unpassierbar ist, muss ich häufiger improvisieren. Dabei hilft mir die Outdooractive App sehr gut. (Ja Kinder, Papa schreibt DIE App!)

Da es in den Auen naturgemäß sehr feucht ist, hab ich schon so einige Mücken- und Bremsenstiche eingesammelt. Aber ich mag bei diesem schönen Wetter heute auch nicht weiter in Jacke laufen.

Punkt 11:00 Uhr hab ich ein kleines Schreck-Erlebnis. Eine ca. 1,5 Meter lange Schlange quert meinen Weg. Leider war sie zu schnell für ein Foto. Und erschrocken wie ich war hab ich auch das Handy nicht schnell genug zur Hand.

Hier noch meinen Dank an Alois, den erfahrenen Wanderführer aus Filzmoos. Er hat mir gerade letzte Woche noch erklärt, wie auf Schlangen zu reagieren ist.😊 Hat geholfen! Und war recht üppig, das Tier.😳

(Das war auf der Kamplbrunn Tour, wo ich mindestens 10 Jahre, dank des Jungbrunnens, meine Uhr zurück geschraubt hab – mehr durfte ich nicht, sagte meine Frau 😜)

Komisch, gerade jetzt fällt mir wieder ein, dass ich auch gestern schon ein 11:00 Uhr Erlebnis hatte. Genau pünktlich tauchte nämlich am Weg ein großes „Biergarten“ Schild auf. Leider musste ich aber Minuten später feststellen, dass dieser trotz beeindruckender Werbung geschlossen war 😩.

Ich kann aber nicht sagen, welches 11:00 Uhr Erlebnis mir bislang „besser“ gefällt.🤪😂

Zurück zur Strecke…Ein ganzes Stück weiter, nach einem kleineren Anstieg kommt langsam der Hunger durch. Und dank des Bäckers am Morgen hab ich auch was zünftiges dabei. 😊Im „Malerwinkel“ gibt’s jetzt bei herrlichster Aussicht erst mal ne Brotzeit! Leberkässemmel!😋 (schreibt man wohl so! Inside Tipp!🤔)

Und weiter geht’s Richtung Bad Tölz. Den eben noch erklommenen Anstieg geht es an anderer Stelle, meist in Stufenform wieder herab.

Unten angekommen kommt die eigentlich nicht unbedingt nötige Warnung etwas verspätet.😆

Im weiteren Verlauf zieht sich die Strecke doch ziemlich und auch wenn es immer wieder direkt an die Isar, mit tollen Aussichten geht, so sind die steinigen Wege recht anstrengend und die erste kleine Blase am Fuß kündigt sich an.

Ich meine, mal gehört zu haben, dass in jedem Ort, wo es eine Kirche gibt, es auch ein Gasthaus oder eine Schänke gibt. (Sonst hat ja der Herr Pfarrer nix zum Einkehren). Diese Weisheit entpuppte sich in meinem Fall leider als Reinfall.😩 Zum Glück war der Umweg nicht zu groß.

Diesem kleinen Umstand zur Folge bekam ich einige Minuten später als Entschädigung dafür aber die erste schöne Sicht auf die Alpen und dass, was mich in den nächsten Tagen wohl erwarten wird.

Kurz vor dem Erreichen der Tölzer Altstadt geht es bei heute nun doch so langsam schmerzenden Füßen noch vorbei am Isar Stausee bevor ich das heutige Ziel, Posthotel Kolberbräu erreiche, wo mich schon ein Kaltgetränk in der sonnigen Tölzer Fußgängerzone erwartet. 😍

Prost! 🍻

Was mir in Bad Tölz direkt noch auffällt, wo ich gemütlich schon die Schuhe geöffnet habe (😱), sind die Ü70 Tesla Biker. Also ältere Mitbürger (männlich wie weiblich) die hier mit Ihren echt krassen E-Bikes rum-crusen. Da ist ja generell nichts gegen einzuwenden. Aber☝️, rauf und runter vom Sattel, oder womöglich den Fuß anheben, um den Ständer zu betätigen, dass ist fast unmöglich.🙈 Ich hoffe, für alle Beteiligten, dass die Industrie hier noch was erfindet.😬

Apropos Erfinden… als Ingenieur bin ich ja generell immer an technischen Lösungen interessiert. Ein paar, die mir heute auf meinem Weg begegnet sind, hab ich hier mal mit abgebildet…🙈 (aber ich bin ja angekommen)! 😬

🙈

Aber wie sollte es auch anders sein…, denn die wirklich guten Ingenieure und Techniker sind ja im Norden!

Gell, Kollegen?! 💪💪 😊

Aber auch solche kleinen Hindernisse gehören eben zu einem anständigen Weg dazu.

Denn, … „Der Weg ist das Ziel!“!

Ein kleiner Nachtrag noch, bevor ich die Strecke und Daten des Tages anfüge. Ein Satz, der mich schon seit 3-4 Tagen beschäftigt, geht mir immer wieder durch den Kopf.

„Löse das Problem, wenn es da ist!“

Dies hab ich als Antwort bekommen, auf die Frage an den Wanderführer meines Vertrauens (Den Wander-Propheten überhaupt! – und das meine ich ernst!), ob meine super bequemen Wanderschuhe die Tour wohl überstehen, oder ob ich, wie vom Sportgeschäft empfohlen, doch vorher noch ein neues Paar einlaufen sollte.

Nun tue ich mich als Ingenieur in der Luftfahrt recht schwer mit „Löse das Problem, wenn es da ist“, und an die Rückmeldung der Luftfahrtbehörde möchte ich mal gar nicht denken.🙈

Aber in Bezug auf die Wanderung, meine persönliche Tour, aber auch auf viele andere Dinge des Lebens steckt in diesem kurzen Satz sehr viel erdendes! Nicht alles kann im Vorfeld abgewägt werden. Dinge passieren. Und diese Erkenntnis nehme ich als erste wichtige mit aus diesem Sommer!

(Coen, Du weißt eh, wer der Prophet mit dem Berg ist! 😜 – Nochmal Danke dafür und für Dein Backup im Falle dessen bei meiner Tour!)

Hier nun noch meine Statistik zum heutigen Tag…

Tag 1 – München-Wolfratshausen

Nach einem sehr guten Bayrischen Abendessen bin ich gestern noch ein wenig durch die Stadt gelaufen und hab wohl den einen oder anderen Münchner (oder Touristen?) mit meinen Wanderklamotten etwas zum Schmunzeln gebracht. Aber egal! Für Dresscode ist der Rucksack eben zu klein! Und wer will das schon mit schleppen.

Aber jetzt, nach dem ordentlichen Frühstück im Arthotel geht’s dann endlich los! (Ich bin ja nicht nur zum Essen hier)

😍Wandertag!

Vorab: Einige der offiziellen Routen zu verschiedenen Alpenquerungen starten auch mit dieser Etappe. Und um möglichst zügig und trotzdem auf schönen Wegen, entlang der wunderschönen Isar Richtung Alpen zu kommen, wähle ich zu Beginn meiner Tour ebenfalls diese Etappe. Und so geht es vom Hotel auch direkt zum Marienplatz, dem traditionellen Startpunkt.

Noch vor erreichen der Isar fällt mir an einer Ampel ein SUV mit eindeutigem FCB Kennzeichen auf. Wenn da man nicht gerade Herr Rummenigge meinen Weg kreuzt. Ich rufe noch „Lebenslang Grün-Weiß“, aber da ist er auch schon weg… und ein paar Passanten schauen mich unverständlich an. Alles Banausen!

Weiter nun, vorbei am Deutschen Museum und danach geht’s immer der Isar hinterher. Eigentlich den ganzen Tag. Allerdings wechselt sich die Landschaft schon ein wenig vom Isartal in zunehmend bewaldeteres Gebiet. Und aus den Münchner Frühsportlern und Joggern werden mehr und mehr Mountainbiker. Das Wetter hält sich entgegen der Vorhersage doch recht gut und ich kann gemütlich eine Brotzeit einlegen.

Das Bild passt doch zum Tour-Motto😎

Ich hab dann heute auch erfahren, woran man den klassischen Münchner von Touristen und anderen unterscheiden kann.😊 Der Münchner an sich hat in jeder Lebenslage den Pulli über die Schultern gelegt und die Ärmel akkurat vor der Brust verknotet. 😂 Diese Eindeutigkeit war mit neu. Aber ich hab sofort Bilder im Kopf. Ja! Da gibt es auch Verbindungen aus der Heimat nach München! 😂

Gerade geschrieben muss ich auch schon aufbrechen, weil es plötzlich ordentlich grummelt. Das hatte ich hier so im Wald nicht kommen sehen. Und schon rumst es, als hätte in Mordor einer nen Ring mitgehen lassen. Also Gas…

Aber nach 1-2 Kilometern hab ich wieder Vorsprung und kann in Kloster Schäftlarn endlich eine richtige Pause einlegen. Hier sind schon ca. 2/3 der Tagesetappe geschafft.

Entlang des Isarwerkkanals zieht es dann doch von alles Seiten zügig zu und ich entscheide mich für eine Pause und pack Rucksack und mich erst mal ein. Zwar noch kein Gebirgsgewitter, aber ordentlich. Und sicher ist sicher.

Als ich dann etwas nasser, aber wohl auf weiter gehen kann, kommt noch eine leichte Anhöhe in Icking und ich bin bald in Wolfratshausen!

An dieser Stelle noch einen schönen Gruß an die beiden Herren, die sich mit Ihrer Flasche Rotwein in der Brücke des Isar Wehres aufhielten und wirklich freundlich waren. Auf die Frage, warum ich nicht direkt nach Wolfratshausen durch gehe, sondern auf die andere Flussseite wechsel, wo es ja deutlich höher rauf und am Ende eh wieder runter geht…. Deshalb bin ich da! Flach hätte ich ja auch zur Küste laufen können. Und hätte dabei noch die Zugfahrt nach München gespart.😂

Wie geplant bin ich jetzt in Wolfratshausen angekommen.

Aber, dass war doch etwas länger, als erwartet. Und die Socken qualmen mächtig. Und mit dem Gewicht vom Rucksack muss ich mir noch ein Feintuning überlegen. Die ca. 16-17 kg heute, bei über 38km Strecke waren schon heftig. Zumindest wenn es dann in einigen Tagen Hochalpin geht. Auch wenn ich vermute, dass ich bis dahin körperlich bestimmt 2-3 Kilo verloren haben werde.

Jetzt aber ab in die Dusche und schauen, was der Humplbräu so kulinarisch auffahren kann.

Und dann ab in die Waagerechte. Hoffentlich Katern die Muskeln morgen nicht zu viel. Es stehen ja noch 20-30 Etappen auf dem Plan, wenn die Füße tragen. Aber Pläne sind ja relativ….

… denn „Der Weg ist das Ziel!“ 😊

T 0 – Tag der Ab- bzw. Anreise

Ab per Zug nach München. Und passender könnte das Wetter in Bremen kaum sein. Es regnet in Strömen. Naja, aber so konnte ich ja schon mal den Regenschutz am Rucksack testen…

Und da ich so überpünktlich am Bahnhof bin, kann ich schon ein paar Sätze aufschreiben.

Ein bisschen komisch war das jetzt schon, sich für ein paar Tage, ja wohl eher Wochen von der tollsten Familie der Welt zu verabschieden.😢 Ich werde Euch unheimlich vermissen! 🥺 Aber ich bin ja bald wieder da😘. Und schreiben und Telefonieren geht ja auch! (Ich muss mir das gerade selber schön reden! Merkt Ihr eh…)

Im Zug nach München ist es so weit ganz OK. Knapp zur Hälfte besetzt. Ich sitze allerdings wegen einer Schnäppchen Buchung in der 1. Klasse. Aber wie das Leben so spielt, ist genau in diesem Wagen die Klimaanlage ausgefallen 🤪. Zum Glück hat‘s heute aber fast überall unter 30°. Mir ist aber auch etwas zum Gegensteuern eingefallen…😜

Dank einer Bombenentschärfung am HBF in Ingolstadt lassen wir den Bahnhof aus und fahren von Nürnberg nonstop nach München. Allerdings über Augsburg, was so 45-60 Minuten Verspätung bedeutet. Irgendwas ist ja immer.

Aber positiv denken! Oder wie der freundliche Zugbegleiter vom Bordrestaurant, der mich hervorragend an meinem Platz versorgt es gerade kommentiert hat „Heute nehmen wir mal die Panoramastrecke, und nicht die Hochgeschwindigkeitsstrecke, da können wir noch ein bisschen länger zusammen fahren“ 😊

Hmm, da beim Verzehr von Speisen und/oder Getränken der Mund-/Nasenschutz kurzzeitig abgelegt werden darf, kommt mir jetzt doch glatt eine Idee zur entspannten Weiterreise in meinem Wagen …😬😜 Das Foto lass ich weg. Ähnliches kennt Ihr schon 😂

Und siehe da, unverhofft kommt oft. Bombe ist entschärft, doch nicht Panorama, sondern Speedway… Also etwas weniger Verspätung als angenommen.

Da könnte ja nach dem Einchecken in der Unterkunft nachher doch noch ein Besuch des Donisl drin sein, um dem Tag abzuschließen und Kräfte für den morgigen Start meiner eigentlichen Tour zu sammeln. 😎 Wenn es jetzt wirklich doch so pünktlich bleibt.

Aber wie wir ja wissen geht’s ja hier nicht um Pünktlichkeit, denn „Der Weg ist das Ziel“!! 😎

In diesem Sinne einen schönen Abend und eventuell bis morgen!

T -1

So, jetzt wird‘s langsam spannend. Heute wird final gepackt, damit es morgen auch ohne Stress entspannt los gehen kann, per Zug Richtung München. Was muss jetzt wirklich mit? Was ist nur unnütz und bringt womöglich zu viel Gewicht in den Rucksack? Genug Warme Klamotten dabei? Was, wenns doch nur regnet? Ach! Wird schon! Mut zur Lücke! Das hat schließlich schon im Studium funktioniert 😜. Bei den aktuellen Temperaturen im Norden ist aber schwer abzuschätzen, ob am Ende der zusätzliche Schlübber und die Badebüx wichtiger sind, oder doch eher die lange Olive vom früheren Dienst an der Langweile…. Ach! Manchmal ist weniger eben doch mehr! Anbei noch 1-2 Fotos vom Gesamten. Vielleicht gibt‘s ja den einen oder anderen Kommentar zu Überflüssigem oder auch was fehlt. … Nun ist‘s eh zu spät. 😬😜 Bis zum nächsten „Pitstop“ dann mal…😎

….Und nicht vergessen, „Der Weg ist das Ziel“ ! Und nix anderes! 😎

T -2

Gerade zurück aus dem Familienurlaub ist heute noch mal große Wäsche angesagt.

Noch 2 Tage, dann kann es los gehen.

Ich bin schon sehr neugierig, wie die Tour wird. Und natürlich auch etwas aufgeregt. Wie wird es, mit dem kompletten Reisegepäck in einem Rucksack? Wie wird das Wetter? Hab ich die Routen realistisch geplant?

In ein paar Tagen werde ich sicher erste Eindrücke dazu haben.

München – Meran. Oder doch etwas weiter… mal schauen was geht…

Der Weg ist das Ziel !