Tag 25 – Molveno-Terme di Comano

So, was ich gestern noch vergessen hab. Meine AirPods haben den kleinen Tauchkurs gut überstanden! Noch mal Glück gehabt!🍀💪 Da hat Apple wirklich was qualitatives abgeliefert! 😅

Ich hab gestern das mögliche Essen im Hotel wahrgenommen. War gar nicht schlecht und auch nicht teuer. Und so brauchte ich auch nicht mehr los. Und wenn die Leute mitbekommen, dass ich zu Fuß da bin (meist fragt einer wegen dem Rucksack oder wegen Kalle), gib es oft auch noch echt tolle Gespräche. Gestern zum Beispiel mit einem Motorrad Touristen. Er meinte dann irgendwann OK, die 16kg, die ich auf dem Rücken schleppe, hätte er auch mehr drauf. Aber vorne. 😂 Aber so weit laufen wollte er damit sicherlich nicht. 😊

Aber jetzt zu heute!

Tag 25 = Meran +5

Ich bin der Erste beim Frühstück und komm pünktlich los.

Ich gehe von Molveno östlich am See entlang (Ja! 🙄 Also in Laufrichtung links. Ich lauf von oben nach unten!). Das macht heute schon mal die ersten 6km aus.

Eigentlich dachte ich, bei dem Touristischen Ausbau hier, wäre ich mit den Bären jetzt durch. Da schreit mich dieses Schild an! 😳 Nicht schon wieder…

Und grad gestern Abend erzählte noch jemand im Hotel, dass erst im August wieder ein Bär durch Molveno spaziert ist.🙈

https://www.suedtirolnews.it/italien/trentino-baer-auf-nahrungssuche-mitten-im-ort-video

Die ersten Kilometer ist mir echt wieder mulmig zumute. Und da ich so früh dran bin, sehe ich bis zum Seeende kaum eine Menschenseele. Ich höre jetzt extrem auf jedes Geräusch und schau mich häufig um. Nur ein Mountainbiker kommt mir irgendwann entgegen.

Aber irgendwann verfliegt diese erste Aufregung und ich mach auch wieder Fotos. Toller Seeblick am Morgen.

Am gegenüberliegenden Ufer sieht es von weitem so aus, als gäb‘s da ne große Garage. 🤔 Ne Arche? Rüstet sich da jemand für den unausweichlichen Klimawandel? 🤔🤪

Aber bei genauerem Hinsehen scheint es doch eine Anlage zur Wassersteuerung am See zu sein.

Jetzt bin ich schon fast am Ende des Sees angekommen.

Und der Weg ist bislang wirklich entspannt zu gehen.

Ein letzter Blick zurück – Ciao Lago di Molveno 🙃

Jetzt hab ich endlich mal eine Eidechse erwischt. Also Handy-Fotografisch! Die sind hier auch schon ein Stück größer, als noch in der Meraner Gegend.

Das sind mindestens 30cm! 😬 Mehr schreib ich jetzt besser nicht!! 😂

Nach meiner „Streckenkontrolle“ gestern Abend, für heute, hab ich noch 1-2 kleinere Korrekturen am Plan vorgenommen. Hat sich gelohnt. Die ganze Strecke lässt sich gut gehen.

Was hier wohl für Wichtel wohnen.🤨 Voll gut, so‘n Tor! 🤓
Irgendwo dahinten sollte ich hoffentlich am Samstag Abend am Gardasee ANKOMMEN. 😊
Die Hütten sind hier eher „Steinreich“!

Mitten zwischen ein paar Häuschen, nicht wirklich eine Ortschaft, ein Fußballplatz. Vielleicht ist Renzo Rossi hier schon in frühen Jahren über‘n Platz gegrätscht.😜 (Hihi, jetzt googeln wieder welche – gab’s den wirklich? 😂 Ja! Stammt aus Bozen! 😊)

Hier taucht dann ein B&B am Weg auf, mit einer Besonderheit. Alpen-Alpakas.

Kurz vor dieser kleinen Kirche komme ich mit einem älteren Herrn ins Gespräch. Mit Denglisch, Händen und Füßen klappt das so einigermaßen. 😂

Als er hört das ich aus der Nähe von Bremen bin, erzählt er, dass er da auch schon mal war. Bei „Lustige Musikanten“ mit Carolin Reiber. Er war zum Singen mit seinem Chor da. Elmar Gunsch war auch dabei! 😎

An dieser Gabelung steh ich vor dem Sicherungszaun zu einem seltsamen Garten. 😳

Ist das die italienische Antwort auf Area 51?😳

Sat-Schüssel mit Olivenöl-Antrieb? 🧐🤓🤨

Sachen gibt’s…. Rouven, Hanno, könnt Ihr so was testen? Macht das vielleicht „Mach 2“? 🤨 Oder „3“?? 🤪😜😂

Ich hab mal gegoogelt und den Übersetzer angeschmissen. ☝️ Keine Gewähr auf Richtigkeit!

Herstellung von nanostrukturierten Düngemitteln.
AXS M31 stellt seit 2002 Bio Aksxter®-Formulierungen her, das Ergebnis der Entdeckung des Forschers Alessandro Mendini. Eine echte Innovation des Agrarsystems als Weiterentwicklung des Düngungskonzepts.
Alle auf dem Markt einzigartigen Produkte der Marke Bio Aksxter® sind Pflanzen- und Bodenausgleicher. Daher erfüllen sie die anspruchsvollsten Produktionsanforderungen und reparieren das Agrarökosystem.
AXS M31 produziert die Bio Aksxter® Düngemittellinien, die sich ideal für alle Bereiche der Landwirtschaft eignen, sei es biologisch oder konventionell, auf offenem Feld, ohne Boden oder in Gewächshäusern, für Profis und Hobbyisten.
Ziel ist es, die landwirtschaftlichen Ergebnisse zu maximieren und das Einkommen der Landwirte, die Gesundheit der Verbraucher, die Umweltbilanz und das Wohlergehen künftiger Generationen sicherzustellen.

Skurriler Laden!

Ich geh mal weiter…

Wirklich im Vergleich zu gestern eine stressfreie Wanderung heute! (Bis auf das Bärenschild am Anfang ☝️)

Ich geh heute gerne ohne zu steile Passagen. Vor allem nach gestern. Andere nehmen lieber den direkten Weg.

Bei immer so 20-25 Grad, in der Sonne je nach Lage auch mal etwas wärmer, lässt es sich gut aushalten heute. Nachdem ich meine Käse-Schinken Semmel schon vor ein paar Kilometern verdrückt habe, wäre eine Getränke Pause jetzt so langsam angebracht. Mein Wasser ist schon recht warm.

Am nächsten Hang ist Andolo zu sehen. Kurz dahinter soll lt. Karte eine Gaststätte und eine Pizzeria sein.

Neugierig werde ich beobachtet. Seid Ihr auch so durstig? 🤪

In Tavodo wird gekühltes zur Selbstbedienung angeboten. Aber nach Dosenbier oder Cola ist mir jetzt nicht wirklich.

Villa Banale, mit den Gaststätten ist jetzt aber auch schon dichter dran.

Direkt nach dem Brunnen treffe ich auf die ersehnte „Tränke“. 😊 Pause! Fotos hab ich hier jetzt keine.

Bis zum Etappenziel heute sind es noch ca. 4-5km.

Ich durchlaufe die Senke trotz Warnschild. Nach Sturmflut sieht‘s heute nicht gerade aus. 😜

In Terme di Comano sieht es stark nach Kurort aus. Großzügige Parkanlagen, frisch gemäht, entspanntes Flüßchen. (Aber wohl manchmal auch Flutgebiet.🤨)

Angekommen, eingecheckt und einmal Menü…: 😬

Das war im Vergleich zu gestern deutlich weniger Action-geladen. Sicherlich auch zum Lesen und Anschauen etwas langweiliger. Aber für mich heute genau richtig! 😊

Jetzt noch mal kurz zu meinem geplanten „Restprogramm“….

Morgen ist F I N A L E ! ! ! 💪

Von Comano möchte ich morgen bis nach Riva del Garda kommen. Und damit ans Ende meiner fußläufigen Reise! 😱💪😍

Aussicht auf Badewetter ! 💪😎

Ich denke, die Schuhe sind durch und haben sich den Ausstieg aus dem „aktiven Arbeitsleben“ dann mehr als verdient! Am Montag versuche ich dann mit dem Schiff runter zum südlichen Seeende zu gelangen. Nach Sirmione oder Peschiera möchte ich. (Vorher Schuhe kaufen!! Leichte!!!)

Dann geht’s per Bus nach Verona. Und nach wohl einer weiteren Zwischenübernachtung dann hoffentlich per Zug nach Hause, zu meinen Mädels 😍. Also Dienstag oder Mittwoch!

😊Ich freu mich wahnsinnig drauf!

Der Weg ist das Ziel!

Achso, falls wer morgen Abend in der Nähe ist (Riva! Am Gardasee!) Ich geb nen Bier aus! 😊🍺🍻😜

Statistik:

Tag 24 – Mezzolombardo-Molveno

Warnung! Kann Spuren von Panik enthalten! Ich hafte für nix!

Jawoll, geweckt hat mich heute nicht das Handy! Sondern die Penne all’arrabbiata von gestern.🤪 Der Mietvertrag war wohl vorzeitig abgelaufen.🙈

Bei der Vergabe an den Nachmieter wird der erste Unterschied beim Frühstück deutlich. Es ist jetzt eher etwas schmaler gehalten. Und deutlich Süßer. Aber auch lecker und ich werde gut satt für einen motivierten Start in den Tag.

Kurzer Rückblick auf gestern Abend. Ich hab in der „Osteria Al Travaion“ gut und gemütlich gegessen, mit 2 leckeren Gläschen Lagrein dazu. Südhang! Von hier umme Ecke! 🍷😋😊

Auf dem Rückweg zum Casa bleib ich kurz auf einer Wahlveranstaltung hängen. Open Air. Kommunalwahlen stehen in Kürze an.

Ich kann dem Mann nur zustimmen und applaudiere mit! Verstanden hab ich natürlich kein Wort. Italienisch natürlich. Aber das geht mir bei solchen Events zu Hause auch nicht anders. Und ich glaube, das Business ist auch ein bisschen darauf ausgelegt! (Sorry Andreas! Du kannst damit umgehen! 😜)

Für heute musste ich meine Planungsapp ein bisschen austricksen.

Immer wenn ich es auf „Wandern“ stelle, versucht es mich an annähernd jedem Gipfel vorbei zu bringen. Da hat es dann immer um die 2500 Höhenmeter rauf und 1500 Höhenmeter runter. ☝️Das lassen wir mal schön bleiben! Ich bin zwar momentan recht fit und ganz gut im Training, aber nicht unrealistisch! 😂 Außerdem meint das Ding, ich wäre nebenberuflich Stuntman, Spiderman und das Sams in Einem und haut mir immer so’ne „No Risk-No Fun“ Route rein!

Ich hab mal auf Radtour gestellt. Und „Zack“! Höhenmeter entschärft. Dann ein paar „Fixpunkte“ auf der Strecke markiert, wieder auf Wandern und jetzt passt die grobe Route wieder. Hoffe ich!

(Nachtrag: Manmanman bin ich naiv!🙈😱da kommt noch was auf mich zu heute! Mehr dazu an späterer Stelle.)

Dies war die Radversion…

Mal schauen, was dieser Tag bringt…

Beim überqueren größerer Straßen an Zebrastreifen schau ich mittlerweile immer ganz genau auf das Kennzeichen vom annähernden Wagen. Hier halten nur die D-Kennzeichen wirklich an.

Nachdem ich anfangs recht dicht an einer Straße laufe, die übergeht in eine Schnellstraße, entscheide ich mich (ja noch recht weit unten) für einen ausgewiesenen Wanderweg! Die Fahrkünste der Einheimischen hier wäge ich als größeres Risiko.

Der zunächst beschauliche Wanderweg bringt mich zuerst an eine unterwegs reichlich beschilderte und beworbene Pizzaria.

Die hat aber Ihre besten Tage lang hinter sich und steht leer und verfällt vor sich hin.

Keine hundert Meter weiter ein nettes Anwesen mit viel Auslauf und Freizeit Möglichkeiten.

Gioca Bimbo ist übrigens kein Südstaaten Relikt, sondern eine Kindertagesstätte!☝️

So, aber wir verlassen jetzt mal die Komfortzone! Es kommt dicke!

Heute mal nix mit Entspannung! Stress hat er, der Wanderfuzzi!Und am Ende „leichte Gebrauchsspuren“ eingefangen… Aber alles von Anfang an…

Hier war noch alles schön…aber ein kurzes Stück weiter wird es heftig.

An dieser Stelle gab’s Geländer!💪 OK, aber das hat Napoleon noch selber angedübelt. 🙈

Knifflige Passage. Da war mal der Weg. Aber da ich jetzt schreibe, bin ich durch gekommen 🤪. Gut das man keine Maßeinheiten sieht. Das Geröll recht steil gelagert, und unter der Kante… ähm, so weit könnt Ihr hier auf dem Foto nicht gucken.

Die nächsten ca. 2 Kilometer war ich leider nicht in der Lage, irgendetwas zu fotografieren oder zu notieren. Uralte Stahlseile sollen einige Passagen unterstützen. Sind aber lang, wie Gummitwist. An anderen Stellen waren wohl mal welche…Nur so viel… ich werde zeitnah versuchen den Alpenverein zu informieren. Der Weg muss erkennbar gesperrt werden!

Nicht genug, dass der Pfad/Weg nicht gängig gewesen wäre, treffe ich unterwegs an kurzen „besseren“ Stellen auf Bärenkacke (Tschuldigung, ich kenne den veterinären Fachausdruck hier nicht!), große Frische Spuren, wirklich Tatzen! Ohne Scheiß! Und auf „Reste“ vom Reh, oder so. Also hauptsächlich Knochiges, und Horn. So wie‘s in den Jagdhütten an der Wand hängt. (Dabei isst Winnie Puh doch immer nur Honig!) Aber ich bin nicht eine Sekunde stehen geblieben, um auch nur irgendwas zu fotografieren. No go!! Aber keine Panik! Ich bin mit leichten Schnittspuren an den Händen von scharfen Steinen und stacheligen Gewächsen davon gekommen! Abends sieht das schon alles wieder recht harmlos aus! 😬🍀💪👍

Hier noch der Hinweis: NICHT NACHMACHEN!!! ☠️

Das hat wirklich alles in den Schatten gestellt, was ich bisher gegangen bin!☠️😱🙈

Wieder auf NORMALEN Wegen gibt’s auch wieder Chancen auf Aussicht und Fotos!

An einem kleinen Aluminium Produktionsbetrieb habe ich ein nettes Gespräch mit 2 Mitarbeitern, die neugierig sind, wo ich hin gehe, und woher ich komme. Auf Englisch.

Ich gehe jetzt durch Spormaggiore.

Na Klasse! Werbung für die Bären! 🥴

Tatsächlich liegt ein kleiner Park auf meiner Route. Nicht auf den Wanderkarten! Aber auf kurze Anfrage darf ich ohne Gebühren passieren.

Am Hinteren Ende, wo es für mich weiter geht, muss ich mir per Anruf das Tor entriegeln lassen. 🤔 Bin ich jetzt drinnen? Oder draußen? 😳

Glücklicherweise geht’s ohne Bärenkontakt weiter.

Castel Belfort

Die Wege sind jetzt wesentlich besser und es geht kontinuierlich bergauf.

In Cavedago entdecke ich diesen auffälligen Neubau. Hier entscheide ich mich heute (nach den morgendlichen Strapazen) für eine 2-Stop-Strategie und kühl mich innerlich an der nächsten Taverne runter!

Es ist jetzt zwar etwas bewölkter, aber die Aussicht ist trotzdem gut.

Verdammte … ist heute Bärentag, oder was? An der Höhle zieh ich wieder zügig vorbei! Ich will gar nicht wissen, was da wohnt!!

Hinter der nächsten Kurve möchte ich auch nicht wissen, was den guten Adelio hier auf dem Gewissen hat. 😳

Richtung stimmt noch!

In Andalo möchte ich meinen zweiten Stop einlegen und auch was Essen.

Im Winter ist hier sicherlich mehr los, aber trotzdem hat in diesem Skiort einiges geöffnet.

Noch ca. 3-4 km zum Etappenziel. Da zieht es am Kamm gegenüber zu.

Laut Wetterapp, dem für die Bergprofis (!!😬) bleibt das aber von meiner Route weg!

Die Wege jetzt gehören schon zum Verwaltungsbereich von Molveno und sind sehr gut gepflegt und beschildert.

Und das Stück Weg, das nicht mehr Weg sein wollte, wurde hier sogar abgesperrt!

Fast da…

Ich kann den „Lago di Molveno“ jetzt schon erkennen.

Und bin kurz darauf am See angekommen!💪

Ein paar interessante Wikipedia Infos zu diesem See, den die Italiener in Trentino als Italiens schönsten See bezeichnen:

„Entstanden ist der See ist durch einen Bergsturz, der nach der letzten Eiszeit von der südwestlichen Seite abrutschte, als der durch die Eismassen erzeugte Druck auf die dortigen Berghänge nachließ. Davon zeugen auch zahlreiche Baumstümpfe eines ehemaligen Walds, der 1951 freigelegt wurde, als man den Wasserstand während der Bauarbeiten für die vorgesehene elektrische Nutzung des Sees stark absenkte. Die gut konservierten Stümpfe lagen dabei zum großen Teil entwurzelt oder beschädigt in der Senke, dem späteren Seegrund, was darauf schließen lässt, dass der Hang wahrscheinlich ziemlich abrupt in die Tiefe stürzte. Mittels Radiokarbonmethode konnte festgelegt werden, dass der Molvenosee etwa 1000 vor Christus entstanden sein muss. Anhand der entnommenen Holzproben konnte zudem festgelegt werden, dass die Baumarten dieses vor mehreren tausend Jahren verschütteten Waldes mit den heute anzutreffenden identisch war. Zeitgleich fand man auch verschiedene Artefakte aus der Eisenzeit, die Zeugnis von einer damaligen menschlichen Präsenz ablegen.“

Der Ort Molveno liegt direkt am See, den Hang aufsteigend, wo ich einen Moment später nach noch 3-4 mal schnaufen mein Hotel erreiche.

Die ersten Anzeichen vom Herbst!
Das Wasser ist sehr sauber und klar!
Und noch ein Blick von der Hotel Terrasse.

Das Socken riechen, OK. Aber mein Lieberherrgesangsverein 😳😱☠️

Gleich einchecken. Das Zimmer vermieten die erst in 2 Wochen wieder!🥴 Seit froh, dass man noch keinen Geruch bloggen kann! 🤪☠️🙈

Mein Vorsatz für das Wochenende: Leichte Schuhe kaufen für die Rückreise!!!💪 🤔Oder ich geh barfuß!

Aber das ist eben so, gehört dazu und ohne wäre ich nicht auf diesem Weg! Es bleibt, wie es war…

Der Weg ist das Ziel! 💪

Notiz an mich: Strecke für morgen und übermorgen noch mal gründlich checken!!!!!

Statistik

Tag 23 – Kurtatsch-Mezzolombardo

Gestern Abend noch unterm Blätterdach draußen herrlich gegessen, sitz ich jetzt schon wieder draußen in der Sonne beim Frühstück.😎 Da sag noch einer, wir hätten schon Herbst.

Hier die Aussichten für heute, den 9. September! 😊

Dann wollen wir mal wieder…

Es geht zunächst über den „Weinlehrpfad“ durch die nahegelegenen Plantagen.

Die Sonne meint es heute morgen schon sehr gut !

Ich bin noch gar nicht so lange unterwegs, da stehen schon die ersten Olivenbäume am Weg.

Nur die Gipfel sind zunächst noch etwas in Watte gepackt. 😊

Zweimal kurz abgebogen gibt’s schon wieder Stufen! 😱🙈

Schienbeine und Waden melden sich zwar kurz, aber so langsam wird das schon Routine.

Auf dem Weinlehrpfad gibt es eine Menge zu lesen. Aber ich bin ja zum Laufen hier! Nicht zum Lesen! 😊 Ihr gerade schon! 😂

Ich hab Euch mal meine 3 Favoriten mitgebracht. (Ich mag ja deutlich lieber Rot- als Weißwein.

Sehr lecker! Gab’s auch heute Abend zum Essen!
Nicht schlecht! Aber vor 2 Tagen taten mir dann morgens ein bisschen die Haare weh!
Geht eigentlich immer!

An einem Gefälle hat plötzlich ein Kollege sein Wohnmobil mitten auf dem Weg geparkt und sich zur Ruhe gelegt.🙄

In Magreid, den ersten Ort , den ich heute durchquere, finde ich folgende Situation vor…

Finger wech von meinem Auto, Alter! 😳
Mal wieder ein Brunnen! 😍
Ob die hier allerdings vergessen wurde, oder was es mit der Widmung auf sich hat, bleibt mir verborgen.

Hinter Magreid bin ich froh, hier nichts mit dem Zaunbau am Hut zu haben! Recht abschüssige Geschichte, wenn man genau hin sieht! 😳

„Unten“ im Etschtal, auf nur noch ca. 200m über Seehöhe ist die Aussicht bei dem Wetter heute nicht viel schlechter, als von oben!

Mein Weg zieht sich weiter durch Plantagen. Hier nur noch vereinzelt mit Äpfeln, vorrangig mit Wein!

Hier ist auch schon deutlich mehr abgeerntet, als in Meran und umzu.

Beeindruckend finde ich ja die Trecker! Hier sind die, angepasst für die Plantagen, alle deutlich schmaler, als bei uns. Aber über 40km/h machen die immer.

Und auch weitere Reben werden geerntet!

In den letzten Tagen ist mir oft aufgefallen, dass Rosen in der Nähe der Weinranken gepflanzt sind.

Ich hab den Sinn mal gegoogelt. Hier das einleuchtende Resultat:

Einer der größten Feinde der Trauben ist der Mehltau. Es gibt aber jemanden, der noch empfindlicher darauf reagiert: die Rose. Also läuft es so ab: Wenn die Rose Mehltau bekommt, hat der Winzer noch genügend Vorlaufzeit, um seine Weinstöcke zu schützen, indem er sie chemisch schützt. Die Empfindlichkeit der Rose dient als Vorwarnsystem für die wertvollen Weinstöcke. Grandiose Idee! (Quelle, Wegbegleiter im Web)

Gegen 11:00 Uhr verlasse ich das wunderschöne Südtirol und komme nach Trentino. Wobei verwaltungstechnisch beide m.E. noch zusammen gehören.

Trentino ist definitiv ein Grund, warum ich aktuell mehr im Tal, als über die Kämme unterwegs bin. Die Population der Braunbären, die hier um 1990 ausgewildert wurde (2 Bären!) soll inzwischen auf um die 90 (!) angestiegen sein. Und solch eine Begegnung versuch ich mal lieber zu vermeiden. Hier 2 Links…

Aber natürlich bleib ich aktuell auch etwas weiter unten, weil ich Gipfel und Kämme schon so einige hatte! Morgen geht’s dann ja auch noch mal wieder etwas höher rauf.

Was an dem Schild noch auffällt, in Südtirol hat alles zusätzlich auch noch einen deutschen Namen. Meistens steht dieser auch vor dem Italienischen. Das hört hier jetzt auf. Jetzt bin ich, auch historisch gesehen, in Italien angekommen! 🇮🇹

Arrivederci Alto Adige – Tschüss Südtirol

Was ich persönlich für eine gute Idee halte, sind die jeweiligen Telefonnummern der örtlichen Polizei an den Straßen anzugeben. Wenn mal was ist, muss nicht immer gleich der Notruf herhalten!

Hier warten gerade einige Weinbauern auf die Abnahme Ihrer eingefahrenen Ernte.

Ich streife Roverè della Luna (Aichholz). Und die Sonne brennt ordentlich runter!

Endlich erreiche ich sehr durstig (mein Wasser am Rucksack ist schon ziemlich warm!) und auch schon mit ein wenig Appetit den nächsten Ort. (etwas vor meinem heutigen Zielort)

Seit ca. 3 Stunden ging es jetzt ohne schattige Plätzchen durch die Sonne.

Fingers wech von die Hupen!! 😬😂

Ich hab’s 3 mal versucht, aber mit Rucksack komm ich einfach nicht auf Geschwindigkeit. 😜

Weiter im Hintergrund, in den Bergen, sieht man bereits, wo es morgen etwa durch geht.

Und nun wird mir meine Vorliebe für Brunnen und kaltes Wasser zum Verhängnis.🙈

Da hab ich gerade meinen linken AirPod wieder raus gefischt!🙈
Das kommt davon, wenn man sich zu gierig über‘s Wasser lehnt…🙄🙈😱🤪

Erst mal zum Trocknen in die Tasche. Funktionstest trau ich mich erst heute Abend.🙄

An der Kirche „chiesa di Santa Maria Assunta“ im Restaurante „Da Demetrio“ mach ich wieder ausgiebig Pause. In ca. 3-4 km sollte ich mein Etappenziel schon erreicht haben.

Von hier kann man ganz klein die Seilbahn zum „Monte di Mezzocorona“ erkennen.

Nach der Mittagspause in Mezzocorona bin ich gefühlt noch mal in eine andere Klimazone gewechselt. Mir läuft die Suppe jetzt geradezu vom Rücken durch die Hintertür in die Socken. 🙈🤪

Noch ein kurzer Blick zurück auf Mezzocorona.

Etwas entlang des Nonsbach.

Und Mezzolombardo rückt näher.

Hier wird, im Gegensatz zu Südtirol, wohl noch mit Mundraub gerechnet.

Jetzt bin ich im Casa da Carmen B&B angekommen.

Und erwische gerade noch die Sonne, wie sie hinterm Berg verschwindet.

Wieder geht ein schöner Tag zu Ende.

Hier kurz noch mal was in eigener Sache:

Wäre toll, wenn Ihr mal in den Kommentaren etwas hinterlasst. Ich kann in der Statistik sehen, dass im Durchschnitt über 100 Leute täglich mitlesen. Hab aber keine Ahnung, wer das alle sind. (Ja, von einigen weiß ich es natürlich schon! 😊) Wäre einfach schön zu wissen, wer den Weg gerade virtuell mit mir geht! Denn…

Der Weg ist das Ziel! 😍

Statistik:

Tag 22 – Andrian-(Kalterer See-) Kurtatsch

So, heute geht’s, wie gestern , ordentlich auf Kilometer! Auch wieder nicht sooo viel Höhenmeter, aber ein bisschen Zeit brauch ich ja auch für ein paar Fotos. Vor allem, wo die Etappe ja auch am Kalterer See vorbei geht! 😊 Mal schauen, ob der Name hält, was er verspricht.

Ich starte heute bei strahlendem Sonnenschein und habe inklusive gestern jetzt 460km auf der „Wanderuhr“.

Tag 22 = Meran +2 😬

Los geht’s wieder…

Strahlender Sonnenschein, das motiviert!

Heute wegen dem tollen Wetter und der langen Strecke werden es bestimmt wieder allerhand Fotos, …damit sich auch die Zurückgebliebenen ähm… (Hoppla…) Daheimgebliebenen (!!) ein Bild machen können! 😬😜

Nur die hohen Gipfel hängen noch leicht in den Wolken.

Die erste steile Steigung lässt nicht lange auf sich warten.

Nach 2km bin ich schon gut am Schnaufen!

Das, was ich heute weniger an hab, beschwert natürlich den Rucksack. Hinzu kommt noch, dass einige Klamotten, die ich gestern durchgespült habe, noch nicht trocken sind. Bestimmt noch mal ein halbes Kilo Zusatzgewicht.

Der Weg hat fast etwas Mystisches, mit dem ganzen Moos an den Felsen.

Und schon wieder zeigt sich ein Golfplatz von oben.

Fast wie Minigolf von hier…

Im Wald wird eine alte Wolfsgrube dokumentiert. Das „Relikt“ ist noch gut erhalten. Aber auch gut abgesichert.

Und heute werden sie wieder ausgewildert. Ob das alles so richtig ist…🧐

Leicht von meiner heutigen Tour abschweifend schau ich mir auch noch den Kreideturm an.

Ca. 99 Stufen (Ecomat 3. Etage! 😬), oder vielleicht auch etwas weniger nehm ich gerne in Kauf.

Eine kleine Festung mit Blickkontakt zur Burg Hocheppan.

Aussicht vom Feinsten! Hier konnten die Rittersleute früher gut spähen!

Und zielen. Die Schießscharten sind noch gut erhalten.

Das was aussieht wie eine Plexiglas Scheibe ist nur eine Spiegelung.

Der Turm zeigt nicht wirklich viele Öffnungen.

Ich hab ein paar mal gerufen, aber scheinbar ist Rapunzel heute nicht zu Hause. 🧐

Den Eingang hab ich auch nicht gefunden. Der wird wohl etwas versteckter weiter unten sein.

Ein paar Infos aus dem Netz von Weinstrasse.com bringen etwas Licht in den dunklen Turm:

„Etwas unterhalb von Burg Hocheppan steht ihr Wehrturm auf einer Fläche von 5,5 x 6 m einsam im Wald.“

„Auf einem Bergrücken zum Etschtal hin, erhebt sich ein einsamer Turm mitten im Wald. Es handelt sich um den viereckigen Kreideturm mit seinen 1,5 m dicken Mauern, der zur darüberliegenden Burg gehört. Wie die gesamte Anlage, stammt auch er aus dem 12. bzw. 13. Jahrhundert. Damals umgab ihn eine Ringmauer, zudem wurde er mit einem Zwinger, einem kleinen Nebengebäude und einem Eingang in 12 m Höhe auf der Südseite versehen. Innen befindet sich lediglich ein dunkler Schacht. Der Kreideturm war ein Vorwerk von Burg Hocheppan, ein Wehr- und Aussichtsturm, der die östlichen Zugangswege sicherte. Später wurde er zum Entfachen von Signalfeuern benutzt. Diese Feuer nannte man Kreidefeuer, abgeleitet vom Begriff „Kreid“ für Warnung: Damit kann auch die Herkunft der heutigen Bezeichnung Kreideturm erklärt werden.“

Hier noch ein Blick zurück, nach weiterem Weg.

Der nächste Blickfang ist wieder eine „Rast“.

Und Ja!!! Noch nicht offen! 😱🥺🙈

Die Preisschilder lassen einen „Quitaly“ Fan erahnen. (Brexit für wo ich hier grad bin!) 😜

Und Reben/Trauben! Immer wieder Trauben! 😋😋

Hier noch mal Burg Hocheppan und Kreideturm im „Rückblick“.
Blick ins Tal

Mittlerweile treffe ich täglich auf diese kleinen Automaten. Es gibt Palmen Saat käuflich zu erwerben. 🤔 Harm, wär das nicht was für die Marsch? Mit Weizen drin? 🤪😜

Auch an weiteren Burgen mangelt es hier nicht. Ich lauf ja gerade auch auf dem „Burgenweg“. 🤪

Oh, wieder ein Portal? 🤔🙈 Nein, den Ort gibt’s hier wirklich!

Etwas weiter in St. Michael gefällt mir die kleine Fußgängerzone wirklich gut.

Auch Markt ist heute!

Aber weiter! Pause heute frühestens am See!

😳🤔Die arme Christl! Da wollen wir doch mal sehen, ob wir Ihr da nicht gleich raus helfen können. 😜

War wohl schon wer anderes da! Sieht nicht wirklich hilfsbedürftig aus.😳

😬

Richtung Kaltern nutze ich jetzt den Fuß-/Radweg. In dieser Region sind wieder deutlich mehr Tesla Räder unterwegs. Aber auch Rennräder ziehen hier Ihre Bahnen.

Am Ortseingang von Kaltern steht ein „Eisenschwein“.

Im Ort ist alles auf Wein ausgelegt. Aber ich meine es riecht hier schon mächtig nach Schnaps!☝️Wenn die man nicht noch Ihre Reste nutzen! 😬

Direkt nach Ritter Rostig kommt der See ins Bild! Deutlich außerhalb von Kaltern! (Ja, nee, Am See …🙄)

Das Obst der Destille!!! 😜

Nach 18 km bin ich endlich am See und gönn mir ne ordentliche Mittagspause! Blick auf‘s Strandbad kann auch nicht schaden! 😜 👙

Noch ein paar Infos zum See (Netzklau)…

„Der Kalterer See ist ein See im Überetsch in Südtirol. Der See ist 1,8 km lang, 0,9 km breit und an der tiefsten Stelle 5,6 m tief. Die Fläche beträgt 1,47 km²“

Wenn mich nicht alles täuscht, also nur 60cm tiefer, wie das Freibad in Langwedel! Das hab ich doch früher auch schon mal abgetaucht! 😂

Ich weiß jetzt auch, warum hier immer ein Handtuch auf dem Brotkorb liegt….(Nein! Nicht damit der Nebentisch nicht neidisch wird!🙄)

Der Nebentisch hat es mal weggelegt. Tweety und Familie haben nicht lange gefackelt! 😬 Hier noch ein Fahndungsfoto…😜

Frisch gestärkt geht es für mich weiter! Gut 10-12km liegen heute noch vor mir.

Am nächsten Weingut scheint ein Sammler am Werk zu sein.

Und es gibt Infos zu dem heimischen Gewächs!

Ich komm jetzt zügig am See vorbei.

Und weil mir danach ist, gibt’s was auf die Ohren!

Die Rückmeldungen der „Freunde“ zu so’nem WhatsApp Post sind recht widersprüchlich…🤪

Zum nächsten Streckenabschnitt gibt es wieder ein paar Infos dazu…

Ein letzter Blick zurück auf den Kalterer See, und ich verschwinde erst mal im Wald.

In Tramin steht ein Tor am Wegesrand.

Es hat die Pforten geöffnet in die Welt der Berge… 😬. Geht ruhig mal durch- Es lohnt sich! 💪😍

Der „Kirchensteig“ verlangt noch mal ordentlich Energie von mir.

Nette Idee – Die „Allersteine“ kommen mir in den Sinn.
Coole Traube! Steinreich sind die hier ja!

So langsam senkt sich schon die Sonne, aber Kurtatsch, mein heutiges Etappenziel kommt auch näher!

Der „Katzensteig“ haut noch mal richtig rein, nach knapp 200 Stufen und zwischenzeitlichen steilen Anstiegen höre ich auf zu zählen – Die Sauerstoff Versorgung für die nötigen Zellen wurde wohl von der Zentrale runter gefahren.😩

Aber ich werde oben mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt.

In Kurtatsch gibt’s nen Verein, da würden mir doch glatt einige potentielle Mitglieder einfallen.😜Nein Schatz! Du natürlich nicht!! 😘

Angekommen! Auf der Terrasse von meiner Pension sehe ich mir noch den Sonnenuntergang am Hang gegenüber an.

Und wieder gab es an diesem wunderschönen Tag nur ein Ziel!

Den Weg! 😍

Statistik zum Tag:

Tag 21 – Meran-Nals (Andrian)

Ja, nun ist die Katze aus dem Sack! Ich kann mich noch nicht ganz los reißen. Ich geh noch etwas weiter.

Dank der Unterstützung von Coen konnte ich die weiteren Etappen noch ein bisschen anpassen und um einige Höhenmeter entschärfen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass doch einige der zu „direkten Wege“ mittlerweile zu kriminell und manchmal gar nicht mehr existent sind. Hier sollten so einige Wanderkarten, besonders die hier unten üblichen von Kompass mal überarbeitet und auf Stand gebracht werden!

Vielleicht noch kurz zu gestern Abend. Wie angekündigt hab ich nicht im Hotel, sondern in der City gegessen. Sehr lecker! Laubenkeller! Sehr zu empfehlen!

Auch wenn der Ober-Kellner und ich erst mal die richtige Frequenz finden mussten. 😂 …

Ich liebe es ja, wenn Kellner eine klare Vorstellung haben!

„Kann ich statt der Pommes auch was anderes zu dem Pfeffersteak haben?“ – „Ja, gerne! Reis, oder Röstini, oder …“ – „…oder Nudeln?“ – „Ja, auch. Aber das passt dann halt gar nicht!“ 😳 „Ok, ich nehm die Röstini!“ 😂

Auf dem Weg zurück zum Hotel musste ich mich dann langsam sputen… im Berg gewittert‘s schon.

Aber ich bin noch zeitig genug zurück. Als ich den Rucksack für morgen vorbereite regnet es aber schon ordentlich runter! Gut, besser jetzt, als morgen!

Tag 21, oder wie in meiner Karte „Meran +1“, hat schon ordentlich Strecke auf dem Zettel.

Beim Auschecken vom Hotel fährt der Wachhund an der Rezeption heute wieder Sonderschicht.

Aber ich kann mich los reißen und bin Startklar!

Die Herzlichkeit beim Abschied sieht hier etwas anders aus, als neulich vom Moserhof….😂

Nach Durchquerung der Meraner City überquere ich die Etsch. (Ja, die Passer ist jetzt hier schon mit drin!)

Marling, wo ich gleich durch gehe, hängt noch etwas in den Wolken.

Der Marlinger Waalweg liegt heute auf meiner Route.

Ein kurzer Blick voraus…

Und einer zurück…

Der Meraner Pferderennplatz fällt auf!

In Marling gibt es direkt an der Kirche eine kleine Freilichtbühne. Das Ensemble probt heute wohl woanders.

Da es für Hochprozentiges noch zu früh ist, passiere ich die Brennerei nur. 🥺😢😩

Ganz weit am Horizont lässt sich rückwärtig auch noch Schenna erkennen.

Ich bin jetzt auf dem Waalweg. Einige Kilometer gehen so ins Land.

Also noch mal ein wenig Hintergrund Informationen…😬

Und immer wieder geht’s durch Weingärten.

Früher hieß das doch noch Wein, Weib und Gesang 🤔! Das war mir irgendwie sympathischer 🤪!

Im Bild vielleicht nicht so zu erkennen, aber hier geht’s mal richtig steil bergab!

Mehrfach am Weg sehe ich heute auch viele fleißige Leute bei der Apfelernte! Hier mal ein kleines Resultat:

Frischer geht’s nicht…

Wenn es etwas technisches zu würdigen gibt, lass ich das natürlich nicht aus:

1912 schon über 1000 Höhenmeter! Hut ab!!

Auch kleine Felspassagen sind heute wieder auf dem Weg. Aber unbedenklich in den Waalweg integriert.

Jaaa! Kalle! Du bist komplett mit drauf!
Mit den Ruhetagen steh ich ja etwas in Konflikt 🙄🤪🖕🖕🖕

Wie schon in der ersten Woche (🤔 ungefähr) geht‘s wieder über einen Golfplatz. Der ist heute aber nicht gut besucht. Und die wenigen Golfer vertikutieren mehr, als das sie Bälle in die Luft bringen. 😂

Am Golfplatz vorbei laufe ich den Großteil meiner heutigen Steigung ab. Über den Kreuzweg (Passionsweg) geht es hoch nach Tisens.

Kurzes Briefing für die Heiden 😜:

Die 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu

Kreuzwege veranschaulichen den Passionsweg Jesu in Texten und Bildern und in beinahe jeder katholischen Kirche ist eine Darstellung der einzelnen Kreuzwegstationen zu finden. Meist umfasst der Kreuzweg 14 Stationen von der Verurteilung Jesu bis zur Kreuzigung.

Na, ham wa wieder was gelernt, gell!☝️😬

Station 1

Version 2 bis 13 erspare ich Euch an dieser Stelle. Kann ich aber gerne auf Anfrage nachreichen 😂. (☝️Ich könnte, wenn ich wollte! Reizt mich nicht!) 😬

Station 14

Ein Stückchen weiter fällt mir wieder etwas religiöses ins Auge.

Gerade neu von 2020!

Irgendwie ja auch passend. Heute haben mich schon allerhand Leute gefragt, wo ich eigentlich hin gehe. 😊

Ich sag‘s jetzt noch EIN MAL! Der Weg ist das Ziel! 🙄🤪😊

Zur Pause geh ich Mittags in die Pizzeria Tisene in Tisens. Sehr nett hier! Und die Spagetti „aglio olio e peperoncino“ sind der Hammer! 😍

Nach dem Mittag geht‘s bis zum Etappenziel fast nur noch bergab:

Und es wird heller und hat aufgehört zu regnen! Raus aus der Regenjacke!

Am Wegrand entdecke ich eine neue Apfelsorte! Bisher immer rot oder grün. Heute gibt’s gemischt! 😊

Mein Weg führt mich weiter durch ein Biotop.

Etwas oberhalb meiner Strecke liegt „Schloß Katzenzungen“, 12. Jahrhundert! 😳…

Es hat schon ein bisschen was von Transsilvanien, oder? 😱

Zur Sicherheit schau ich nochmal nach, ob ich noch auf dem Weg bin! Nicht das ich durch ein Portal gefallen bin! 🥺🙈🤞

Scheint aber noch zu passen!

Nals, der nächste größere Ort vor Andrian kommt in Reichweite.

Am Wegesrand steht eine Ape 50 (Piaggio). Eigentlich wäre das doch was Feines für den heimischen Garten 😬 (Und den gelegentlichen Weg zu Hol Ab! 😂).

Und zwischendurch auch mal eine kurze Aufnahme, damit Ihr seht, dass ich auch noch mit dabei bin! 😊 Wenn das so weiter wächst, meide ich die Passionswege! Nicht das ich nachher noch Nägel durch die Flossen kriege! 🙈

Der Weg ist jetzt wieder deutlich schmaler und steiler.

Wenn Ihr mal so was vorhabt, hier der Hinweis zu den Schuhen! Bis zum Knöchel geht es wirklich häufig mal durch‘s Gewässer! Das ist nicht ungewöhnlich!

Und wieder Reben! Reif und lecker!

Und Äpfel! Jede Menge Äpfel! Hier aktuell in der Ernte!

Das Ortsschild zeigt mir das nahende Ende der Tagesetappe!

Jetzt kann ich auch schon meine Pension für heute sehen.

Angekommen! Erst mal ein kühles Helles!

Auch der Blick vom Balkon hat was!

So, und morgen gibt es Sonne! 😎

Der Weg ist das Ziel! 😊💪😎

Statistik vom Tag:

Tag 20 – Meran-Tag der Entscheidung

So, keine geplante Route heute! Keine angepeilten Höhenmeter oder Kilometer. Nur langsam, chillig und ein bisschen rumbummeln. Vielleicht (sicher!) noch in den Hotelpool hüfen 😬. Oder auf die Panorama Terrasse 😊 in tollen Wandershorts 🤪🙈. Aber das wäre auch egal, nach dem Hotelessen gestern Abend.😂😂 Das muss hier jetzt mit rein…🙈

Ich Sitz im Hotel zum Essen. Draußen. Gaaaanz am Rand bekomme ich meinen Platz. (Die wissen schon, warum die das machen). In den saubersten Wandersachen (die ich noch so habe 😱).☝️
Mit Hotel Schlappen 😂
Alle anderen in Gala 😂😂😂
Ich könnte mich beömmeln!
Das kommt dabei raus, wenn die Ihre letzten Zimmer bei Booking.com verscherbeln.😬😂
Morgen ess ich in der Stadt, bevor ich zum Hotel geh….Gut, dass mir ja selten was peinlich ist…🤣
😂😂😂😂🙈

So, aber zurück zum Thema…. Und dann… Entscheidungsfindung für Montag. Zug? Nochmal Füße? …

Ich schwanke gedanklich heute (eigentlich schon seit Freitag ) zwischen „Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist“ und „Ich habe noch nicht fertig!“

Aber erst mal ein paar Bilder vom Tag…

Der Weinhang vom Hotel
Das Wetter heute mittelmäßig. Ein bisschen wird es zwischendurch regnen.
Der Turnvater und Sissi, gemeinsam mit Galileo 🤪
Der Italiener fährt Standesgemäß! Christian, sollte ich so was mit zurück bringen sollen, melde Dich rechtzeitig! Dann kauf ich kein Zugticket!☝️
Schöne Weg am Fluss

Ein bisschen aus der Rubrik …. „Ist das Kunst, oder kann das weg…?“ …

Ok, 😂 die Kunstkenner haben den Fake erkannt.😜

Und auf Wunsch einer einzelnen Person…

Da geht noch was …! 😬

In der spektakulären Laubengasse ist heute nicht ganz so viel los. Sonntag eben.

Zwischendurch wieder etwas Regen. Lässt dem Marmor Boden wie neu aussehen.

Huch… Der Leuchtturm überrascht mich dann doch! 🧐 Schiffe hab ich auf der Passer weder gesehen, noch erwartet. 😅

Auch in Meran kann‘s plötzlich Wetter geben!🙄
Karl Wolf – Feuerwehrchef und Theater Leiter.
Cool gewachsen…

Der Tag rennt dahin. Bleibt noch Essen, Einpacken, Schlafen.

Was steht also morgen jetzt an…?

Ich hol wieder etwas aus…

Was mich seit den Gesprächen in Schenna umtreibt…

Was hält das Leben noch für uns bereit? Für mich ? Kommt irgendwann das Unerwartete? Wie schnell kann es zu Ende gehen? Hatte Franz (vom Krebishof) nicht auch Pläne? Fürs Leben, für das was noch kommt? Kommen sollte? 😕🤔

Ja! Ich vermisse meine Mädels! Alle 4! 😊 Und Hans natürlich auch. Und Lucy. Und vieles mehr. Aber wann, wenn nicht jetzt?

Ich bin noch im theoretischen Zeitplan. Die Knochen sind heile, die Beine wahrscheinlich fitter als je zuvor. Das Wetter…. könnte schlechter sein. Sonst physisch? Wird das noch mal besser? Fraglich! Das halbe Jahrhundert ist ja bei mir auch nicht mehr so weit weg.

Tut mir leid Mädels! Es dauert noch ein klein wenig.

Scheiße. Ich gehe noch ein Stückchen weiter! ⛰🙈

Ganz in der Nähe soll ein kleiner See sein. Beschaulich und gerade um diese Jahreszeit sehr einladend für ein kühles Fußbad. 😊

Ich hab Euch lieb! 😘

Wenn man es genau nimmt, bin ich ja auch noch nicht ganz durch. 😬 Ich hab mal versucht, auf dem Handy die Situation (mich und die Alpen) zu skizzieren. Nicht schön, aber man sieht, was ich meine…

Also, ich guck mal, ob die Schuhe noch 2 Tage (oder so) hergeben!

Keine Statistik!

Watch the news and follow this Channel! 😬 No Fake !

Day 21 is coming soo …. 😜

#Ichhabenochnichtfertig

#Aufgebenistkeineoption

#Derwegistdasziel!

Tag 19 – Schenna-Meran

Morgens bin ich ja momentan immer erst etwas träge. Aber nach dem Kaffee und Frühstück lässt die Motivation dann nicht lange auf sich warten. 😊

Heute noch mal eine kleine Strecke. Und dann Meran genießen .

Beim Moserhof gibt es eine sehr herzliche Verabschiedung. Tolle Wirtsleute! 😊

Nein! Das liegt nicht an meinem dargelegten Konsumverhalten! Die sind wirklich so !! 😊

Ein letzter Blick von oben auf Meran und durch Schenna geht’s runter über den Rothtalerweg zur Passer (fließt bei Meran in die Etsch).

Hier noch ein kleiner Einwurf bzgl Schenna. Interessanter Absatz heute morgen in der „Frühstückspost“ zur Namenshistorie.

Die Familie zu Hause (also der „ältere Ast“ 😜 wird sich sicherlich noch an den ersten Südtirol Urlaub (Haus Rebhang?) erinnern. 🤔😬

Hier hat die Ortsfeuerwehr gerade einen kleinen Einsatz.

Kleiner Tipp: Hin und wieder im Alltag mal die Handbremse anziehen! Gerade, wenn es steil geht!☝️

Durch die Wein Plantagen komme ich recht schnell nach unten und Schenna verschwindet weiter in die Ferne.

Kleiner Zoom Test vom Handy 😬

Es dauert nicht lang, und ich erreiche den Ortsrand von Meran. Meine Wunsch-Destination. Bis hier her wollte ich es unbedingt schaffen!💪

Wieder entdecke ich neue Früchte am Wegesrand – an einem kleinen Parkplatz wachsen Kiwis.

Schmale Rad-/Fußwege bringen mich entlang des Flusses in den Stadtkern. Dabei passiere ich auch die „Wandelhalle“.

An der Winterpromenade ist Luigi bester Laune! (so heißen die Eisverkäufer doch meistens, oder?😜)

Hier ist es noch mal eine Portion mediterraner. Noch ein paar Eindrücke in Bildern…

Da es zu meinem Hotel in Meran von hieraus nur noch ein paar Laufminuten sind, erkläre ich den Wandertag hier schon für beendet und genieße ein paar Meraner Köstlichkeiten bevor ich über den DM Shop (Duschgel und Deo sind fast alle) zum Hotel gehe.

Morgen bleib ich noch in Meran und schlender ein bisschen durch die Stadt. Und überlege mir, wie/wann/von wo ich denn die Rückreise angehen könnte.

Vielleicht entdecke ich ja auch noch einen vertrauenswürdigen Barbershop. 😬 Ach, hoppla, morgen ist ja Sonntag 🙄😜.

Aber auch der Weg gehört zum Ziel! 😎

Kurze Statistik.

Tag 18 – Schenna pur

Nach einem ausgiebigen Moserhof Frühstück (Nein! Hans war nicht da!☝️) setze ich seit knapp 3 Wochen das erste mal die Sonnenbrille auf! Heute ist Spaziergang! Entspannt, kein Kampfwandern. 😜

Das Wetter lädt extrem aggressiv dazu ein.

Ich lauf mal ein paar alte „Wirkungsstätten“ ab.

Am Krebishof treffe ich tatsächlich auf die „Senioren“, die Wirtsleute von damals schon. Wir unterhalten uns ein Weilchen sehr nett. Sie erinnern sich tatsächlich, dass damals die halbe Verwandtschaft mit da war. Die Wirtin weiß auch noch, dass Mutti und Paps später dann immer weiter unten im Ort untergekommen sind. Da war ich aber schon lange nicht mehr dabei.

Nachtrag: Später, weiter unten im Ort erfahre ich, dass ein Sohn der Familie vom Krebishof erst kürzlich an Krebs verstorben ist. Er war ein paar Jahre jünger als ich. Mir gibt dies zu denken und eventuell beeinflusst mich das noch in Kürze. 😕 Aber erst mal zurück zum Tag…

Der Pool sieht fast noch aus wie früher.

Ich laufe weiter über den Waalweg Richtung Talstation der Taser Seilbahn. Ein gemütlicher Weg. Früher, vor ca. 35 Jahren kam mir das aber alles viel weiter, länger, höher vor. Entweder weil ich da doch noch recht jung war, oder ich bin jetzt einfach gerade richtig im Lauf 💪😊.

Wetter und Aussicht sprechen für sich.

Da das heute ja auch mehr Sightseeing ist, spar ich mir bei einigen Fotos dann auch die Kommentare. Genießt es einfach 😊.

Äpfel satt in Schenna
In allen Farben
Schloß Schenna kommt ins Bild

In Punkto Wasserwirtschaft haben die in Schenna wirklich schon sehr früh die Weichen für eine ordentliche landwirtschaftliche Zukunft gelegt.

Das Bergwasser wird systematisch verteilt.
Und es kommt ja auch genug vom Berg herunter.

Die Seilbahn nutze ich heute nicht, heute geht’s mal nicht so hoch hinaus.

Das Wetter ist für Anfang September wirklich top. Obwohl mir die Wirtin vom Rochushof erzählte, jetzt wird es langsam herbstlich. … keine 30° mehr… 😬

Plötzlich taucht ein Sportfeld auf. Es sieht so aus, als wenn die hier tatsächlich Handball spielen würden. 🤔 Vielleicht ist das hier aber auch eher Hangball.🤪

Die Platzbeschaffenheit erinnert mich an unsere uralten Handball Plätze von früher. 🙈

Hier ist mal Kalle mit auf dem Bild, um zu zeigen, wie riesig die Äpfel hier eigentlich sind…

Beim Schlosswirt (☝️am Schloss 😂) gibt‘s eine kleine Mittagspause.

Ja, erst war ich auch etwas überrascht. Aber Südtirol gehört ja in den heutigen „Abmessungen“ erst seit 1919 zu Italien. Vorher zu Österreich-Ungarn. (Wen es interessiert… mal nach „Vertrag von Saint Germain“ googeln. 😊 Da hat Italien damals ne nicht ganz saubere Nummer durchgezogen ☝️)

Wenn man den hier älteren Ortsansässigen erzählt, „Heute Abend spielen im Fußball Österreich – Ungarn“, dann kann es durchaus passieren, das die Rückfrage kommt „… gegen wen?“ 😂

Hier liegt er also, der Erzherzog samt Gemahlin. Heute würde das sicher auch als Loft durchgehen 😊😜

Während meines Ganges heute, besonders durch den jetzt erreichten unteren Teil Schenna‘s flitzen immer wieder kleine Echsen über den Weg. Eine war so freundlich und hat kurz fürs Foto posiert.

In diesem Bereich von Schenna sind dann auch eher Reben, als Äpfel zu finden.

So langsam erreiche ich wieder die Straße und schaue mir die in großen Zahlen vorhandenen neuen Hotels, Resorts und weitere Gebäude an. Die gab es so vor 35 Jahren hier noch nicht.

Auf Fotos davon hab ich aber verzichtet. Zu viele Mittsechziger wären im Schwimm-Schlübber ins Bild gehuscht. 🙈😱😜

Nach einer ordentlichen Ortsbegehung erreiche ich wieder den Moserhof in St. Georgen, der hier übrigens überregional für seine gute Küche bekannt ist!

Morgen geht’s dann, auch eher gemütlich, aber wieder mit Gepäck, „runter“ nach Meran.

Der Weg ist das Ziel! 😊

Kurze Ergänzung am Abend… den schönen Sonnenuntergang wollte ich Euch dann doch nicht vorenthalten 😍.

@Coen: Ich schicke morgen noch mal eine Mail. Ich habe eventuell etwas Beratungsbedarf 😬!

Statistik zum Ortskontrollgang (OKG) heute…

Tag 17 – Sarnthein-Schenna

So, ich will da jetzt rüber! Und zwar bevor es dann nach Meran geht! Schenna hat für mich auf dieser Reise schon eine recht große Bedeutung! Hier waren wir früher oft im Urlaub. Und ich hab so manche tolle Erinnerung daran. Ja, ich hätte jetzt auch Fotos parat. Aber mit Rücksicht auf die Verwandtschaft lasse ich diese mal im Verborgenen. 😜 Nur so viel. Ich fand es immer toll!

🤔 Na gut. Von mir selber kann ich natürlich an dieser Stelle was aus Schenna zeigen….

Ich war ja früher schon ein extrem hübscher Kerl! ☝️
Sportlich! 💪
Attraktiv! ☝️😎

So, nun aber zu der heutigen Etappe. Ich frühstücke zum frühst möglichen Zeitpunkt. Ansonsten bin ich samt Rucksack und Kalle komplett startklar! Wir haben mittlerweile auch schon über 350km auf dem Wandertacho. Auf geht’s!💪

Mal schauen, wie dicht ich heute an der Planung bleibe. Es gab hier ja vor ein paar Tagen heftiges Wetter.

Ich starte am weißen Rüssel 😬. Die Außentemperatur liegt noch bei knapp 6°. Aber mehr zieh ich jetzt nicht an. Die Sonne wird gleich um die Ecke kommen.

Nach ca. 3km muss ich das erste mal zum Fotografieren stoppen. Die Kellerburg springt mir ins Bild.

Generell hat Sarnthein (Sarentino) schöne kleine Gassen. Aber ich will ja voran…

Gar nicht viel weiter geht‘s auch gleich ans Eingemachte! Richtung Sarntaler Skihütte wird Energie zum Anstieg nötig. Über Pfade durch Wiesen geht es zügig hinauf. Schnell läuft mir das Wasser vom Kopf. Und die Brille beschlägt permanent.

Gut, dass ich hier nicht Mähen muss. Mit Sitzen ginge da nicht viel. (Paula! Was macht denn die Wiese zu Hause?🤔🤪)

Bevor es mich in den Wald verzieht, noch ein letzter Blick runter auf Sarnthein. Da es letzte Nacht noch ein wenig geregnet hat, sind die Wege noch recht feucht. Und Schuhe und Füße dann bald auch.

Auch hier, mittlerweile im Wald, Vogelbeeren satt. Ich weiß gar nicht, warum das Destillierte immer so exorbitante Preise hat. (Ja, doch! Michael, ich hab doch beim Schnaps brennen aufgepasst! Ich weiß ja! Ganz viel Frucht nötig, für wenig Leckeres am Ende!😬)

Der Weg ist jetzt herrlich! Ich laufe im Schatten und trotzdem lugt die Sonne immer wieder durch!

Nach genau 2 Stunden Laufzeit erreiche ich die Skihütte Sarntal.

Hier muss im Winter gut eingeschenkt werden. Viele vergessen scheinbar bergab die Bretter mitzunehmen. 🤪🙈

Mein Weg wird langsam schmaler, aber dafür ist es nicht mehr ganz so steil im Anstieg.

Die Natur ist schön wie im Bildband!

Die Tannen hängen voller Moos. Da wäre der Deko-Einkauf bei uns schon wieder zweistellig.

Hinter der nächsten Kurve sehe ich , was hier letzte Woche so an Wasser runter gekommen sein muss.

Mein Weg bringt mich aber weiter rauf, bis ich das Plateau zum Übergang Richtung Meran/Schenna erreiche. Der Ausblick ist bei diesem Wetter wieder der Wahnsinn!

Ich laufe jetzt ein kleines Stückchen, eventuell 1km, auf dem offiziellen E5 Wanderweg und komme zur Meraner Hütte. Hier ist es Zeit für ein Skiwasser.

Der Heli ist am Rotieren und bringt ne Menge Zeugs auf den Berg.

Nach meiner Pause noch ein kurzer Blick zurück zur Meraner Hütte.

Am Weg entdecke ich eine Touri Kuh. Die für hier ungewöhnliche Farbe. Ist wohl aus Norddeutschland auf Urlaub zur Erkuhlung hier, oder weil die Oma ihr Kubiläum feiert 😎😜.

Ich gehe vorbei am Meran 2000 Seilbahn Bahnhof und will eigentlich weiter Richtung Iffinger Hütte. Aber hier wird mir wegen widriger Wegzustände abgeraten. Es ist recht voll bzgl Besuchern, und mit meiner Zeitplanung würde ich sicherlich nicht durch kommen. An einigen Stückchen müsste ich mich wohl einreihen.

Einen kurzen Blick ins Tal auf Meran entscheide ich mich für den Höhenvorteil der Seilbahn auf dem Weg nach unten.

Meine Streckenplanung habe ich schnell angepasst.

In der Gondel gönne ich mir was, von dem ich noch gar nichts erzählt habe… ein kurzer Exkurs:

Das muss ich jetzt noch mal los werden.😂

Thema Re-Import Export…🙈

Also, ich weiß gar nicht, ob das Zoll-mäßig so OK ist…😜

Ich hab seit Start (17.8 Zug nach München) einen Flachmann im Rucksack. Für alle Fälle. Falls mal was ist.😂 Wer weiß das schon.😜

Drin ist guter Enzian, den wir uns (natürlich!) aus Österreich haben schicken lassen.

Nun habe ich diesen natürlich von Deutschland aus wieder nach Österreich geschleppt. Sogar komplett durch Österreich. Und nun rein nach Südtirol, Italien.🙈😂🤪

Da macht man sich wochenlang Gedanken, über Gewicht bzgl Rucksack usw….

Ich lass das mal so stehen.😬😂😂

Jedenfalls schmeckt der jetzt in der Gondel hervorragend!💪😊

Unten mache ich mich auf den neuen Weg. Meine schnelle Alternative. Und siehe da, nach steilem Anfang und ca. 30 Minuten laufen. Weg weg. Markierung auch. Ich versuche noch, irgendwelche Umwege zu finden, aber keine Chance. Kein Fußweg von hier Richtung Schenna runter machbar. Wohl auch ein Resultat des Wetters. Oder einer veralteten Karte.

Ich genieße die Aussicht und warte auf den Wanderbus.

Nachdem mich dieser nun ein paar Kilometer weiter runter, an kritischen Stellen vorbei Richtung meiner Zielgeraden gebracht hat, steige ich aus und nehme den Walweg durch die Apfelfelder bis nach St. Georgen.

Schloß Goyen

Das Klima ist wie ausgewechselt. Die Luft steht förmlich und auch der Bewuchs hat sich extrem verändert.

Schnaufend biege ich in die Zielgerade und erreiche mein Domizil für die nächsten beiden Tage. Den Moserhof in St. Georgen.

Hier noch meine Aussicht vom mehr als verdienten Abendessen…

Ich lasse den Tag entspannt bei einem Südtiroler Lagrein ausklingen und überlege, was ich wohl heute so aufschreiben könnte…

Morgen ist dann mein Schenna Tag! Sicherlich zeige ich noch mal ein paar Fotos. Aber wandertechnisch wird sich das sehr im Rahmen halten 😊.

Die Planung war heute relativ. Erst flüssig, dann abschüssig, dann überflüssig. 😂 Manchmal kommt es anders, vor allem als man denkt. 🤪

„Löse das Problem, wenn es da ist!“ 😊

Viel Zeit im Leben opfern wir für Details. Halten uns an belanglosen Dingen auf. Dabei sollte es viel weniger um das “warum“, „weshalb“, „wegen wem“ usw. gehen. Denn…

Der Weg ist das Ziel!

Am Ende wieder die Statistik:

Auch hier fehlt am Ende ein kleines Stückchen.
Plus die 2km, die ich am Ende nicht mehr getreckt habe. 😊

Tag 16 – Alpenrosenhof (🤪)-Sarnthein

An Tag 16 soll es dann jetzt von der „richtigen Alpenrose“ runter gehen nach Sarnthein. Genauer genommen liegt mein Tagesziel etwas nördlich von Sarnthein im Ortsteil Astfeld. Das lag buchungstechnisch günstiger 😊. Sarnthein selber durchkreuze ich dann morgen früh nur kurz, bevor ich wieder abbiege in den Berg hinein.

Lecker Kaffee und Frühstück hinter mir und ein Vinschgauer mit Südtiroler Speck und Käse in der Tasche geht’s los.

Es ist zunächst sonnig und die Regenjacke bleibt vorerst auf dem Rucksack. Es soll später noch ein kleines bisschen regnen, aber noch hängen die Wolken im Gipfel gegenüber.

In der Talfer ist das Wasser nach den hier runter gekommenen Unwettern der letzten Tage schon wieder deutlich klarer.

Bei genauerem hinsehen sieht man am Gras der Böschung aber, dass der Wasserstand im Fluss vor kurzem noch wesentlich höher gewesen ist.

Die Berge scheinen hier schon deutlich „sanfter“, als noch vor wenigen Tagen auf meiner Route. Das entspannt nach dem Zinseler ein wenig 😂😊.

Ich biege von der gut befahrenen Straße, die auch weiter hoch zum Penser Joch führt, ab. Im Wald lässt es sich doch um einiges ruhiger laufen.

Doch leider kann ich den geplanten Weg nicht nutzen. Die Holzfäller sind am Werk.

Also wieder zurück auf die Straße. Ca. einen Kilometer weiter habe ich mehr Glück und kann doch noch in den geplanten Waldweg aufsteigen. Wechselweise laufe ich über Teer, Schotter und Wiesenwege mit nur leichten An- und Abstiegen.

Den Blick immer in Richtung des schönen Sarntales gerichtet.

An einem kleinen Hof begrüßt mich lautstark ein Bernersennenhund. Aus dem Fenster im ersten Stock ruft ein kleiner Junge „Wer bischt’n Du? Willscht Du Schwämmerl klaun?“ Nachdem die Frau des Hauses den Hund zurück pfeift (und dem Jungen was sagt, dass ich nicht verstehe) lässt er mich durch und holt seinen Ball zum Spielen. Leider hab ich kein Foto gemacht 🙄.

Da es jetzt doch etwas nach Regen aussieht, wechsel ich zu Regenjacke und Hut. Es bleibt aber bei ein ganz paar Tropfen.

Landschaftlich hat Südtirol auch hier schon einiges zu bieten.

Ein leichtes Hüngerchen macht sich bemerkbar und ich greife auf meinen Proviant zurück.

LEIDER LECKER! 😋

Ein Stückchen weiter kann ich bereits Astfeld und Sarnthein erkennen.

Im kleinen Örtchen St. Valentino steuere ich den Mesnerhof an. Leider ohne Erfolg. 😩

Wer macht schon Mittwochs Ruhetag 🙄

Etwas unterhalb der kleinen Kapelle bringt mich ein schöner Pfad mit immer wieder schönen Aussichtspunkten den Berg hinab nach Astfeld.

Ich bin heute pünktlich am Etappenziel und kann mich für die morgige Aufgabe ausruhen und die Wegstrecke noch mal genau durchdenken.

Soviel zu heute. 😊 Aber noch ein paar Gedanken zu morgen.

Kalle und ich haben uns nochmal ausgiebig mit der Karte beschäftigt und haben uns darauf geeinigt, ohne eine weitere Zwischenübernachtung morgen den Weg rüber nach Schenna in Angriff zu nehmen. Das Wetter soll auch gut werden. Eventuell streifen wir dabei dann auch Meran 2000 und die Iffinger Hütte.

Das heißt also morgen pünktlich frühstücken und los, nochmal ordentlich Höhenmeter und eine recht lange Etappe. Die Unterkunft in Schenna buche ich dann von unterwegs, wenn ich weiß, wie es voran geht, bzw. bis wo ich kommen werde. Sicherlich wird die Ankunft auch recht spät. Wahrscheinlich buche ich dann auch für 2 Tage, um den schönen Ort noch ein bisschen genießen zu können und das eine oder andere, eventuell noch bekannte von früher, anzuschauen. Meran rückt näher! 💪

Der Weg ist das Ziel!

Ein kurzer Nachtrag noch vor der Statistik! (So viel Zeit muss sein!!):

Liebe Birgitt, lieber Hermann, Alles Gute zum 33. Hochzeitstag!! 🎁🎂🍻🎉🍀🍀🍀🍀🍀🍀🎉🍻🎂🎁 Fühlt Euch geknuddelt!! 😘😘

Die Statistik zu Tag 16: